Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rom in der Renaissance von Nikolaus V. bis auf Julius II.
Person:
Steinmann, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-306616
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-308551
Julius 
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Papste5, in gefesselten Sklaven die von ihm besiegten Pr0vinzen sYmbolisiert werden 
sollten, während in der Darstellung der Tugenden und Künste, die uns so oft an 
den Grabn1älern früherer Päpste begegnen, die ehrwürdige Tradition einfach eine 
Fortsetzung fand. Ein völlig neuer Gedanke, so tief und schön, wie ihn nur ein 
ZNichelangel0 erfinden konnte, kam dagegen in den Freifignren zum 2luSdr116k, 
welche hoch oben an den Ecken des riesigen Sockel5 Platz finden sollten. 
pietro 
Vi11coli. 
Moses 
Der 
Michelangelo. 
Hier deuteten die Statuen des thätigen und beschaulichen Lebens nach der 
durch Dante p0pulär gewordenen Lehre des hl. Thomas von 2lqUino den DopPel: 
weg an, der dem 21kenschen freisteht zur Erlangung seiner Seligkeit, hier sollte 
sich in den Riesenstatuen des 21k0ses und des Paulus  UrtYpen rastlos wirkenden 
Schaffens  die bedeutungSvolle Wahl des heldenhaften Papstes aussprechen, den 
endlich Engelhände aus dem Sark0phag über der trauernden Erde zum trimphierenden 
Himmel emporheben. 
        

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