Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rom in der Renaissance von Nikolaus V. bis auf Julius II.
Person:
Steinmann, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-306616
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-308041
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Rom 
Renaissance. 
Schülerhände haben auch die Gr0te5keumalereien, die thr0nende 21Tad0nna 
und die Hin1melfahrt 21Tc1riaS, in der Kapelle des Girolan1o Bass0 della Rovere 
ausgeführt, deren EntstehungSzeit durch das Papstwappen der R0vere an der 
Wölbung schon in die Regierung5zeit Julius, ll. hincu1fgerückt wird. Der Neffe 
SixtuS7 lV. wurde ja nicht Milde, die SLieblingSkirche seines Oheim5 mit Werken der, 
Skulptur und Malerei zu schmücken, nachdem er schon im Jahre 1504H durch 
Bramante 62uerschiff und Chor der Kirche hatte .u1nbauen und erweitern lassen, 
Ein Toskaner und ein Umbrier, 2lndrea Sansovin0 und Pinturicchio, teilten sich 
Detail 
V011I 
Palast 
Cancel1eria. 
in die Aufgabe, die neue ChorkapelIe auSzuschmiicken, dem Franzosen Wilhelm von 
MarseiUe wurde die Malerei der Fenster übertragen, wo noch heute zwischen 
Schilderungen aus dem Zikarienleben Wappen Und Namen5zug Julius, il. sichtbar 
werden. Jm Jahre x505 hatte 2lScanio Sforza in Rom sein schicksalSvolIeS 
Dasein beschlossen, zwei Jahre darauf starb Girolamo Basso della Rovere, und 
diesen beiden Kardinälen errichtete 2lndrea Sansovino im 2luftrage des RoverepapsteS 
jene prächtigen, von Vasari in ihrem kiinstlerischen Werte so weit überschä1Zten 
Denkmäler, die zuerst den Sieg der Hochrenaissance in der römischen Skulptur 
verkünden und in der Grabarchitektur auf einmal völlig neue Probleme lösen. 
Oben an der flachen Decke hat Pinturicchio seine FreSken ausgeführt, Miniaturs
        

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