Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Pompeji
Person:
Engelmann, Richard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-305363
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-306230
ein Brunnen, durch 
werden konnte. 
den 
das 
Wasser 
direkt 
nach 
dem 
oberen 
Stockwerk 
SEz0c3en 
Uns dem Utrinm, dem dieses mal kein Tablinum vorgelagert ist, gelangt 
man sofort in das PeristYl, den Hauptraum des Hauses, dessen P0rtikus von 
7 Säulen auf der 8Langseite und I; Säulen auf der 5ch1nalseite getragen wird; 
von diesem wird der Garten eingeschlossen. Uns das PeristYl öffnen sich zunächst 
im Siid0sten zwei Zimmer und im Norden zwei andere, von denen das eine der 
große Oecus, ein Hauptraum des Gebäudes ist, ferner im Osten noch ein Tri: 
cliniu1n. Vom PeristYl aus zugänglich ist auch eine kleine 2lnlage, die nicht ohne 
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Fig. 
Kandelaber. 
Fig. 
Kandelaber. 
Wahrscheinlichkeit als Frauenwohnung bezeichnet wird; dort findet sich noch eine 
kleine Gartenanlage. Dies möge zur Orientierung über die gefundenen Raume 
genügen. Wie ist es nun um die Uusschmückung dieser bestelltP 
Uns die Verzierung des Fußbodens hat der Besitzer offenbar keinen Wert 
gelegt, denn nirgends sind bessere Mosaiken angebracht, sondern der Boden besteht 
fast nur aus Stück, in den man kleine Stückchen Marmor eingedrückt hat. Um 
so reicher sind die Wände ausgeschmückt. 
Gleich beim Eintritt gewahrt man, um kleinerer Bilder zu geschweigen, an 
dem Pfeiler der Eingangswand zum Utrium einen Priap, der den gewaltigen 
PhalIus auf einer Wiegeschale gegen einen n1it Gold gefüllten Beutel abwiegt. 
Derartige Bilder pflegten wohl zur 2lbwehr des Unheils und des bösen Blicks 
gerade beim Eingang angebracht zu werden. Die Wände des Utriums find vers 
möge der vielen Offnungen, die aus ihm in die umliegenden Zimmer führen,
        

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