Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Dogenpalast
Person:
Ruskin, John
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-303377
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-303968
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erbaut hatte. Man riß ihn ab, und als wäre er der 
Talisman des Glückes der Stadt gewesen: s: sie er: 
blühte nicht wieder. 
Jch beabsichtige nicht die verwickelten Einzelheiten 
der unter Foscari eingeleiteten und von den nachfol: 
genden Dogen fortgesetzten Bauthätigkeiten, bis der 
Palast seine jeHige Gestalt erhielt, zu entwirren; denn 
mit der Architektur des 15. Jahrhunderts, außer daß 
ich zuweilen flüchtig darauf hinweise, habe ich nichts 
zu thun. Der Palast des Ziani wurde zerstört, und 
man baute die noch heute bestehende Piazetta:Fassade, 
und zwar so, daß der Neubau einerseits in Einklang 
gebracht wurde mit dem großen Rathssaal, anderseits 
eine Fortsetzung dazu bildete in rücklaufender Linie . 
bis zur Ecke des Urtheils des Salomo, woran sich 
die Porta della Carta anschloß, die 1439 begonnen 
und innerhalb zweier Jahre unter dem Dogen Foscari 
vollendet wurde. Die damit zusammenhängenden in: 
neren Gebäude wurden vom Dogen Christoph Moro, 
dein OthelIo Shakespere7s, hinzugefügt. 
Der Leser wird, wenn er sich Tafel lI vergegen: 
wärtigt, sehen, daß wir um den ganzen Palast her: 
umgegangen sind, und daß der Neubau von 1462 
dicht an den gothischen Palast, dem neuen Rathssaal 
von 1301, zu stehen kam. Vielleicht, daß noch einige 
Reste vom Palaste des Ziani zwischen den beiden 
Enden des gothischen Palastes verblieben sind, oder
        

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