Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Dogenpalast
Person:
Ruskin, John
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-303377
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-305126
US 
schen Vanformen nicht mehr dulden wollte, war es 
natürlich, daß man in Venedig liebevoll zu den by: 
zantiuischen Modellen zurückgriff, worin die Rundbogen 
und die einfachen Säulen, die der neue Stil erheischte, 
unter einer vom Gebrauch ihrer Vorfahren geweihten 
Form auftraten; und folglich, die erste charakteristische 
Bauschule, die aus dieser neuen Geschmacksrichtung 
hervorging, führte mit der möglich größten Verfeine: 
rung moderner Meisterfchaft die eingelegten Marmor: 
Arbeiten und die allgemeinen Säulens und Bogenformen 
von den Gebäuden des zwölften Jahrhunderts ein. 
Die daraus hervorgegangene Architektur ist sowohl in 
Verona als in Venedig eine außerordentlich schöne. 
In Verona ist He freilich weniger byzantinisch, besiHt 
jedoch eine eigenthiimliche Reichhaltigkeit und Anmuth, 
die fast ausschließlich dieser Stadt angehört. Ja Be: 
nedig ist sie strenger im Charakter, wiewohl das 
Bildwerk, mit dem sieXverziert ist, an Akkuratesse des 
Meißelschlags und Feinheit der minutiösen Details 
nicht übertroffen werden kann. Sie ist besonders 
glänzend und schön durch die darin eingelegten bunten 
Marmor:Cirkel aus Serpentin und Porphyr, welche 
auf Philippe de C0mmYnes bei seiner Einfahrt in 
die Stadt einen so märhtigen Eindruck machten. Die 
kleine Kirche dei Miraculi und die Scuola di Sau 
Marco neben der Kirche des St. Johann und St. 
Paul sind die zwei feinsten Gebäude in Venedig in
        

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