Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Dogenpalast
Person:
Ruskin, John
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-303377
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-303632
Der 
IDogenyalast. 
Am Eingang des vorigen Kapitels wurde gesagt, 
daß sich die gothische Kunst in Venedig durch den 
Bau des Dogenpalastes in zwei bestimmte Perioden 
theilt, und daß alles Charakteristische und Wirkungs: 
volle an den Privathäusern, die man während eines 
halben Jahrhunderts inach seiner Vollendung baute, 
mehr oder weniger ihm nachgebildet wurde. Es ist 
eine Thatsache, daß der Dogenpalast das Hauptwerk 
des Venedig jener Zeit war, worin es sein Ideal zu 
verwirklichen s1uhte. Während eines langen Zeitraums 
ließ es für dessen Mauerwerk seine besten Baumeister, 
für dessen Ausschmückung seine besten Maler arbeiten. 
Welchen Einfluß dieser Bau auf die Geister machte, 
die ihn entstehen sahen, geht aus der merkwürdigen 
Thatsache hervor, daß, während in andern Städten 
Italiens jeder Palast nnd jede Kirche mit einer 
gewissen Originalität, in immer kühnerer Form auf: 
stieg, die Majestät dieses einzigen Baues im Stande 
Ragkiu, Steine von Venedig. 11. I
        

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