Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsche Inschriften an Haus und Geräth
Person:
Forck, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-299826
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-300678
Daß er nicht von seinen Sünden läßt 
Und doch in Gefahr seines Lebens steht. 
Willst du böse 2lnfechtnng überwinden, 
So laß dich nicht müßig finden; 
Und was du thust fang wei5lich an, 
Betracht das End, wiel5 hernach wird gan; 
Denn wenn der Mensch betrc1cht was er wärI, 
Und von 1vannen er kommt her, 
Oder was aus ihm soll werden, 
So wird er frommer auf Erden. 
Drum o Mensch dein letztes End bedenk, 
Mit Sorg Und Geiz dein Herz nicht kränk. 
Gottes Furcht die rechte Weisheit ist, 
Nach Weisheit nacht ein jeder Christ. 
Alle Stand zum Sterben sei bereit, 
Denn du weißt nicht des Todes Zeit. 
Vom Bösen laß, lern Gutes thun, 
Der Tod nicht sä1nnet, das bedenke nun. 
Hast du gesiindigt, so höre auf, 
Tl1u Buß, flieh der Gottlosen Hauf, 
Halt dein Glaub und Gewissen rein, 
Christus dein Trost und Theil will sein. 
Das Ende bedenk, u11d sündige nicht, 
Schwer ist zu fallen inIS Herren Gericht, 
Uebe dich mit Fleiß in7S Herren Gebot, 
Flieh Sünd, daraus kommt Schand und Spott. 
Von Welt Sorgen mache dich frei, 
Dein Testament stets fertig sei,
        

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