Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Radirung
Person:
Roller, Josef
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-298041
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-299075
Ae1Z1l11gs 
Die 
65 
nahme der Bildfläche, mit flüfsigem Deckfirniß versehen und 
die auf diese Weise gesckJiit;,te Platte in eine mit der Aetz,: 
flüssigkeit gefüllte Cuvette eingebracht und hier der Einwir: 
kung der Aetzflüssigkeit a11sgesetg,t. 
Bereitung 
des 
Wachsdnmmes. 
Die für die Herstellung des Wachsdammes zum Be: 
hufe der AeHung nach der ersten Methode geeignete Masse 
besteht ans gewöhnlichem gelben Wachs, welchem im 
Wasserbade.etwas Terpentin, etwa Vz dem Volumen 
nach, ferner eine kleine Quantität O l i v e n öl oder H a m m e l: 
talg und eine entsprechende Menge Kugelfirniß, d. i. 
gewöhnliche Aes;3grundmasse, zugesehmolzen wird. Das Ganze 
wird, nachdem die Hon1ogenität der Masse erreicht ist, in 
lanwarmem Wasser so lange geknetet, bis alle noch etwa 
ungelöst gebliebenen Klün1pchen vertheilt sind. Dann bildet 
man davon etwa L Cm. breite und den Dimensionen der. 
Platte entsprechend lange Streifen und formt den Damm so, 
daß derselbe absolut wasserdicht an, der Platte haftet. 
Die Anwendung eines mäßig erwärmten passenden metalIenen 
Gegenstandes, etwa eines Schlüssels, befördert den dichten 
Anschluß der Wandung, welche mindestens so stark gehalten 
sein muß, daß sie dem Seitendrucke der eingebrachten Flüssig: 
keit genügenden Widerstand entgegenzuset;3en vermag. An einer 
Ecke bildet man eine DilIe für den Ausguß der Flüssigkeit. 
Ein gutes Ränderwachs erhält man auch durch Ver: 
bindung von 6 Volumtheilen gelb en W a chs es, 8 Theilen 
Burgunderpechs, 3Theilen Terpentinessenz und 
Z Theilen Hammeltalges in oben angegebener Weise. 
Für die Verwendung desselben im Winter nimmt man zu 
diesem Gemenge nur 6 Theile Burgunderpech. 
Norm. Technik der Nadiku:1g. 5
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.