Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Technik der Radirung
Person:
Roller, Josef
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-298041
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-298435
Gmwümy. 
Allgemeines 
über 
das 
Radiren 
und 
Aeizen. 
Definition 
und 
Charakteristik. 
Radiren im Allgemeinen heißt, eine mittelst der 
Radirnadel gefertigte Zeichnung durch chemische 
Mittel auf eine Metallplatte übertragen behufs 
Vervielfältigung dieser Zeichnung durch den Druck. 
Die Verwerthung dieser Technik als Ausdrucksfnittel 
künstlerischer Jdeen setzt seitens des Künstlers die geuaueste 
Kenntniß aller Details des Verfahrens voraus, wenn das 
Gelingen seines Werkes nicht dem ZufalIe überlassen bleiben, 
sondern die Platte in einen solchen Zustand gebracht werden 
soll, daß der Abdruck derselben die beabsichtigte Wirkung 
ausübt 
Der Druck selbst ist ein sogenannter Tiefdruck, das 
heißt,s die im Abdruck schwarzen Striche der Zeichnung er: 
scheinen in der druckfertigen Platte vertieft. 
Die Arbeit des Radirens gliedert sich in zwei Haupt: 
operationen, in das R adire n im engeren Sinne, das heißt 
das Zeichnen mit der Nadel in einer ganz dünnen, über die 
Platte gelegten Firnißschicht und in das AeHen, das ist 
Retter. Technik der Radikuug. 1
        

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