Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-290565
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3871004
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IIIichtkunst. 
lett und den AbgefangJ, von denen die ersten gleichartig 
sind und der dritte sie abfchließend verbindetI. Hiemit ver: 
trägt sieh aber im Uebrigen die größte Mannichfaltigkeit der 
Zeilen: und Silbenzahl, so wie der Reimverbindung. 
Da in diesem Werke an passenden Stellen Bruchsiüeke 
aus den Minnefingern und ihre Ansichten über Frauen, 
Ritterthum, Staat, Kirche, Sittlichkeit u. f. w. mitgetheilt 
sind; so will ich hier nur noch darauf aufmerksam machen, 
daß sie zwar die Mängel der Kirche und Geistlichkeit rügen, 
nirgends aber an eigentlicher Skepsis, Zweifelfucht und Un: 
glauben, Gefallen finden. Zum Beweise folgende Stellen: 
O weh dir armen zwiwelete, du bist an sinnen Mut, 
Streu du verzwivecft ander suezen megede kint, 
Der alle ct:eati1Ice hatsgesdhaffen.  
Sporn du vekzwivelst, sieh, so bijtu gar verlockt; 
Du möchtest fielen, daz du wärest ungeboren 
Dich vluochent beide, lesen unde Pfaffen, 
Darzuo der sueze, werde Gut, 
Unde al daz hkmeIifche her gemeine2 u. f. w. 
Zwivelcr an dem gelouben, fis; an Gutes wundcr: 
Von wem kamt blizzen, donre, tak und naht, regen befunbcck 
Von dem der alliu vink vermas, der ist ein Gar. 
Dom hast dich niht gemachet, er lie dich e werden; 
,Swnz der Gmel hat begti1Ten, swsz da lebet us erben, 
Was er da inne Wunders wi1, tuot sitt gebot. 
Hie pruev7 ich bi, 
Das, ein Got fis U. s. w.  
It edelen, tuot den zwivel hin 
Bervluochet und verdammt in, 
Habt stauen sitt, 
Daz gibt gewin4 u. s. w. 
Von hier aus bietet stsch der Uebergang 
ten Reihe von Gedichten des Mittelalters, 
zu einer zwei: 
welche vorzugs: 
l Grimm MeijXergefang 40, 70. 
se Der Hmnenberger. Hagen Mismksingek m, 4o. 
il Der MiInäre lII, 98. 
O FraucsnloE 1ll, l36.
        

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