Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-290565
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3866563
Von 
VSM 
Kirchenrechte 
nnd 
der 
KirchenzMhki 
l. Zur Geschichte des Kirchenrechtes3I. 
Die Vorschriften des Evangeliums galten bei allen Chri2 
sien für unantastbare und heilige Grundlagen eines sittlichen 
Lebens, und, sofern sie den Charakter Von RechtsgeseHen an: 
nahmen oder annehmen konnten, als die höchsten aller Rechts: 
quellen. Zu dieser ersten Rechtsquelle traten aber, nachdem 
die früher vereinzelten Christen sich als Glieder einer Kirche 
betrachteten, die Schlüsse hinzu, welche auf den allgemeinen 
Kirchenversammlungens gefaßt und für allgemein verbindlich 
erklärt wurden. Diese Art der Gesetzgebung fiel aber groß; 
tentheils weg, nachdem sich das römische Reich zur Zeit im 
Völkerwanderung in mehre Theile aufgelöset hatte, welche 
eines weltlichen Mittelpunktes der Gesetzgebung entbehrten, 
und durch die Erneuerung des abendlcindischen Kaiserthumes 
auch nicht wieder bekamen. Eben so wenig gab es damals 
eine allgemein anerkannte höchste geistliche Gewalt; weshalb 
man, bei dem nie ganz fehlenden Bedürfnisse neuer Besiim2 
mungen, die älteren möglichst auszudehnen und zu erlaue 
tern suchte, oder für engere Kreise festsetzte, was künftig 
1 Natürlich ist hier nicht Vollständigkeit unser Zweck, sondern nur 
das Hervorheben einzelner Punkte, welche für sich anzkehend erscheinMs 
eher das Ganze unserer Darstellung aufIlären.
        

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