Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-290565
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3866438
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den 
Papst. 
177 
bewilligte der Papst ums Jahr 1267. den Zehnten von allen 
geistlichen Gütern und Einnahmen auf drei Jahre, nnd be: 
dung sich davon einen bestimmten 2lntheilI. Schon frü: 
her, im Jahre 1246, verlangte Jnnocenz lV ein Drittel 
aller Einnahmen von denjenigen Pfründen, deren Inhaber 
gegenwärtig, und die Hälfte von denjenigen, deren Jnha; 
der abwesend warme. Man wies jedoch nach daß eine 
so hohe Steuer, ohne Verarmung und Untergang der eng: 
lischen Kirche, nicht beizutreiben sey. 
Elftens: das Erbe von Geiftichen, welche starben, ohne 
ein in aller Form gültiges Testament gemacht zu haben I. 
Allein auch gegen diese Ansprüche wurden so erhebliche Ein: 
wendungen gemacht, daß man sie keineswegs überall durch: 
führen konnte. 
Zwölftens: verschaffte das Entbinden von dem Ge: 
lübde einer Kreuzfahrt, den Peipsien, lange Zeit hindurch, 
eine bedeutende Einnahme H. 
.Dreizehntenö: machten ihnen mehre 2lebte und Prcila: 
ten aus Ehrfurcht und Dankbarkeit, oder aus Ehrgeiz und 
Nebengründen, ansehnliche Geschenke3. 
Vierzehntenö: ließen sich mehre Papste ihre Verwen: 
dung reichlich bezahlen. Im Jahre 1244 erhielt z. B. 
Innocenz W eine große Summe für ein zum Besten des 
Fürsten von Nordwallis an den König von England erlas2 
senes Schreiben V. Als sich dieser jedoch daran nicht kehrte, 
schwieg der Papst auf des Fürsten Klagen beharrlich still, 
ohne die Geschenke zurückzusenden. 
Funfzehntens: verblieb in der späteren Zeit den Pein: 
sten gewiß ein bedeutender Theil des Geldes, welches sie 
Wilces chkonic. 
483. 
Paris 
Matl1. 
474, 485. 
355. 
II lbii1. 
O IbjcI. 
s Ihm. 
462. 
6 Ibid. 
Vl. 
440. 
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