Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-283733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-289889
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Steuern 
in 
England. 
geschrieben und sogenannte freie Gaben CbenevolencesI ers 
preßt I. Seine Domainen verpachtete Wilhelm an den 
Meistbietendenz kam jedoch nachher ein Anderer welcher 
mehr geben wollte, so hielt er keinen Vertrag T. Manche 
verbargen, aus Furcht vor ihm, ihr Geld in Kirchen und 
Klöstern: aber es ward auch da mit Gewalt hinweggenommen. 
Heinrich I mußte die Barone welche KriegHdienste leis 
steten, von allen übrigen Steuern frei sprechen und ver: 
wandelte manche Naturalrente in eine Geldabgabe3; wobei 
z. B. ein Ochse zu einem Schilling, ein Schaf zu einem 
Denar angesetzt wurde. Bei dem allmählichen Sinken des 
Geldwerthes entstand hiedurch ein bedeutender Ausfall. 
Heinrich II widerrief manche übereilte Verleihung seiner 
Vorgänger, besonders Stephans, und hielt an dem Grund: 
sahe fest: das alte Reichs: und KönigssLand sey under: 
äußerlich, und nur heimgefallene Güter könnten wieder aus: 
gethan werden 4. 2lllmcihlich vermischte man aber beides 
und das Verfahren war unterschieden nach der Macht oder 
Ohnmacht des Königs. Für einen Rittersdienst ließ er sich 
nicht selten, besonders Von den Geistlichen, zwanzig Sehn: 
linge bezahlen; was schon einen Uebergang zum Söldner: 
dienste bildet. Jedes Lehn gab eine Mark bei Verheirathung 
einer königlichen Prinzessinn. Die Scheide des verstorbenen 
Erzbischofs von York nahm er mit der Aeußerung in Be: 
schlag: was Jemand in solcher Art ungenutzt bis zum Tode 
zur Seite lege, gehöre dem Könige S. Richard l verschwen: 
dete bald seines Vaters reichen Nachlaß, und nahm zu 
allerhand verwerflichen Mitteln seine Zuflucht, um Geld zu 
erpressens. So verlangte er von jedem Psluge Landes fünf. 
    
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464. 
Hofes. 
Roger 
779.
        

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