Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-283733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-287865
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Magdeburg. 
;sIUainz. 
heim, sondern bleiben den Erben; dasselbe gilt auf ein 
Jahr lang von Fremden die in der Stadt iierben. Frist, 
gesuche gegen fällige Zahlungen werden nur auf vier Tage 
bewilligt.  
24. Magdeburg theilt mit Lübeck das Verdienst, daß 
seine Rechte die Quellen fast aller Stadtrechte im uördli: 
chen Deutschland und in vielen slavischen Ländern gewor2 
den findt; so wie die kölnischen in Süddeutschland den 
größten Einfluß gehabt haben. Im Jahre 1I88 gab Erz: 
bischof Wichmann der Stadt mehre Rechte. Die Schöp2 
pen wurden in späterer Zeit von der Bürgerschaft gewählt. 
25. Mainz erhielt schon im Jahre 1135, für treue 
Anhänglichkeit, vom Erzbisehofe 2ldalbert die Zußcherung2: 
er werde einseitig keine neuen Abgaben auflegen, noch zu, 
geben, daß Bürger außerhalb der Stadt vor einen fremden 
Richter gestellt und nach fremdem Rechte gerichtet würden. 
Eine große Erweiterung ihrer Rechte erzwang die Stadt 
im Jahre 1244 vom Erzbischofe Siegfried. Er sollte künf2 
tig nicht mit stärkerm Geleite in die Stadt kommen, als 
den Bürgern gut dünkte, auch keine Burg daselbst oder in: 
nerhalls der Bannmeile anlegen I. Die Bürger wurden frei 
gesprochen von Zoll und auswärtigem Kriegsdiensie; sie 
wählten selbst ihre vierundzwanzig Rathsherren. 
26. Meiz. Ums Jahr 1180 traf Bischof Bertram sol2 
gende merkwürdige Einrichtungen in Meist. Der Schutt, 
heiß Cmajtre 6chevinJ wird nicht mehr, wie bisher, von 
den Geistlichen und dem Volke auf Lebenszeit gewählt, son2 
dem jährlich von dem Stistsvorsieher cpkI110I9I9 Und fünf 
1 Eichhsik: sei Savsgm, 1, 1, 137. Bisse: I, D, 254, ges. 
Thebesius VII, 37. birgst seid. I, Urk. 126. Gaupp 215. 
I GudetIi coc1. I, 233, 58l. Gs.11iu Christ. V, pkeuv. p. 450. 
Z Schon Friedrich II gab 1222 das, von König Wilhelm bestätigt; 
Versprechen: es solle keine Burg in der Stadt angelegt werden. Bod. 
Mann I, l29. 
4 OaImet hist. do Lork. I1, 193, 274.
        

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