Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-283733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-287796
Frankfurt 
Freiburg. 
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Rechtssireit zweifelhaft, mögen sie ihn den genter Schöppen 
vortragen. 
O Brügge, Zypern und andere Städte Flanderns 
hatten ebenfalls bedeutende Rechte und eigenthümliche Ent: 
wickelungen, welche jedoch hier nicht einmal im i2luszuge 
können mitgetheilt werden. 
12. In Kolmar waren gewöhnlich adliche, bisweilen 
vielleicht erbliche Schultheiße. Des Rathes geschieht erst 
nach der Mitte des dreizehnten, der Bürgermeister erst im 
vierzehnten Jahrhundert Erwähnung I. 
13. In Frankfurt am Main bildeten vierzehn Schöp: 
pen den ältesten Theil des Stadtrathes, und aus ihnen 
wurde der eine Bürgermeister erwählt. Eigentliche .Naths: 
herren, aus denen man den zweiten Bürgermeister nahm, 
traten erst später hinzu, und noch später erhielten die Zünfte 
Wirksamkeit. König Richard versprach, daß in der Stadt 
keine Burg angelegt werdens, und die Advokatie bei dem 
Schultheißen verbleiben solle3. 
14. Freiburg im Breisgau erhielt 1I20 durch Berg 
told von Zäringen ein merkrvürdiges Stadtrecht, aus welk 
them wir Folgendes ausheben. Die Bürgerschaft wählt 
ihre Obrigkeit, Schultheiß, Rathsherren Cderen vierundzwan: 
zig warenI, Gerichtsdiener, Hirten, GeistliGen. Wer eine 
Mark eigenes Gut besitzt, kann Bürger werden. Leibeigene 
darf man nur binnen Jahresfrist, mit s7ebenfachem Zeug: 
niß der nächsten Verwandten zurückfordern4. Kein Lehens: 
is ssh5pa. hist. ZU. Bad. I, 91; v, 50. Sondekbak ist die BE 
        
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V. 21
        

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