Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-283733
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-285562
IS 
Sllretatisches 
Reich. 
D Das arelatische Reich. 
Auf das lotharingische Reich, welches durch die Thei: 
lung von Verdun entstand, machten nach dem Tode der 
Söhne Lothars sowohl Deutschland als Frankreich Anspruch: 
beide aber konnten denselben nicht unbedingt durchsetzen, 
oder das Entstehen des burgundischen Reiches verhindern. 
Als dessen letzter König im Jahre 1032 starb, kamen seine 
Länder durch Konrad II unter deutsche Hoheit; welche in: 
deß, so vielen Prälaten und Baronen gegenüber, nur sehr 
selten konnte geltend gemacht werden I. Mehr Einfluß ge: 
wann Kaiser Friedrich I theils durch feine eigene Tüchtig; 
keit, theils durch seine Heirath mit Beatrix. Doch fand 
in diesem burgundischen, oder von der Stadt Arles soge: 
nannten at elati seh en Reiche E, noch weniger als in Jtalien 
eine ununterbrochen fortdauernde Einwirkung statt; weshalb 
fast nur von Ernennung einzelner Statthalter, oder viel: 
mehr nur von Ueberlafsung königlicher und statthalterischer 
Rechte an dortige Fürsten und4Prcilaten die Rede ists. 
l Heinriä1 IV und V bckümmerten sich fast gar nicht um das are: 
Wische Reich. CStehe indes Ausbau: I, l53.J Lothar sagt 1l36 in 
einem Schreiben an den Erzbischof von Arles: potestatsm Romas 
i1apekii quae optici vos tun ac1tenustu est et ohlivi0ni pkoxima, 
kraus. op0rtet keparare curahimus. Port: monum. IV, 83. Er 
ernannte den Herzog Konrad von 3äringen zum Statthalter in Bari 
gunb CdaS hieß wohl von Vienne und der UmgegendJ; dessen Sohn 
Bertold lV trat seine Rechte l155 in Gegenwart Friedrichs I ab an 
Gusse V, Danphin von Wonne. Hist. ils Daaphine I, z. d. J. 
scbsp11. hist. Zu. Basis. V, 104. Gusse erhielt von ihm das Müuz2 
recht. Medeas. II, Urk. s0. 
I Bis zum zwölften Jahrhunderte nannte man gewöhnlich Grafschaft 
Arles was nachher Grafschaft Provence hieß. Burgundisches Reich 
war damals der gewöhnliches Ausdruck. Bauche hist. do Pkov. If, 
97. Vergl. Hist. de Languod. II, 5l7. Der Name qkelqkisches 
Reich entstand, laut Ausbau Cl, 155J, seitdem Friedrich l sich l178 
daselbst krönen ließ. 
: So gab Friedrich l im Jahre ll57 dem Erzbischofe von Bienne 
das Amt eines Erzkanzlers von Burgund für sich und seine Nachfolger,
        

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