Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-276453
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-280125
Gesetzgebung 
Friedrichs 
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und zum Theil sogar verschieden für Sicilien.und: für 2lpu: 
lieu E; so viel aber bleibt als mittlerer Durchschnitt gewiß: 
daß einerseits die Papste den..Königen.inIHinsicht der geisi: 
lichensWahlens, Bestcitigungen und. Gesandtfchaften größere 
Rechte zugestanden,.als.den meisten weltlichen Her.rfchern; 
daß aber2auchsandererseits Neapel keineswegs in einem bloß 
frommen Verhältnisse.zum Papste stand, keineswegs, wie 
manche andere Reiche,.bloß im Allgemeinen dem.Schulze 
des römischen Stuhles anempfohlen und anvertraut, son: 
dern ein wirkliches Leben desselben war. Wenn aber beide. 
Theile dies auch zugesianden.hätten cwas nicht geschahJ, so 
blieben immer noch Zweifel mannichfacher. Art:  
der Papst belehnen müsse, was Lehnsbrauch sey, was zur 
Rücknahme des dargebotenenc Lehens berechtige, ob man 
allgemeine Kirchengesetze durc2 Vertragsbedingungen obiger 
Art beschränken und aufheben könne2 U. s. w.  Dem letzten 
Punkte widersprerhend,: setzte Jnnocenz Ill ohne Rücksicht 
auf die früheren Bestimmungen.fest: das Kapitel zeigt den 
Tod eines Bischofs dem..Könige .an und wählt einen taug: 
lichen Nachfolger. sVor der Bestätigung des Königs, wird 
der Erwählte nicht eingeführt, vor der päpstlich.en darf er 
sich nicht mit der Verwaltung befassen, Berufungen nach 
Rom sind erlaubt, und der Papst schickt nach Gutdünken 
Abgesandte in das Reich T. s.s Friedrich ließ sich in dieser 
Hinsicht mehr oder weniger gefallen, se nachdem er mit 
dem Papste oder der Geistlichkeit auf besserem oder schlech: 
terem Fuße stand; doch fonderte er oft den Vortheil der 
letzteren von dem Interesse des ersten, und gab gewisse. 
allgemeine Vorschriften, welche Strenge und Milde auf 
eine damals noch ungewöhnliche Weise verbanden. Zehn: 
ten sol1ten,nicht bloß von Laien, sondern auch von den 
königlichen Gütern unweigerlich, wie bisher, gezahlt wer: 
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