Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-269316
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-270555
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t156. Sobald die Unbilden und Anmaaßungen der Lombarden 
in Deutschland bekannt wurden, erließ der Kaiser Schreiben 
an alle geistlirhe und weltliche Fürsten. ,,Die GriechenI, 
 die wir in Apulien bekämpfen wollten, sind bereits entfIo: 
hen: dagegen hat Mailand sein Haupt erhoben wider das 
römische Reich. Es sucht, unbekümmert um die Ehrfurcht 
welche Unterthanen selbst ihrem entfernten Herrscher schuldig 
sind, ganz Italien zu verwirren, ja seiner Herrschaft zu 
unterwerfen; es verachtet uns als seige und ausgeartet und 
möchte, um seinen Ruhm zu erhöhen, den Ruhm der Deut: 
schen mit Füßen treten. Auf daß nun in unseren Tagen 
solch ein Frevel nicht gelinge und in Zukunft nie wieder ver: 
sucht werde, müssen wir ihn mit der gesammten Macht des 
Reiches bekämpfen, und das faule Glied abschneiden, bevor 
der ganze Körper vom Uebel ergriffen wird und verdirbt.U 
Obgleich der Kaiser, mit Recht die Beschleunigung eines 
zweiten Heerzuges nach Italien wünschte, konnte er doch 
aus manchen Gründen den 2cufbruch nicht vor dem Som: 
mer 1158 ansehen, und mußte sich begnügen den Kanzler 
Rainald, einen geborenen Grasen von .Dassel, und den Pfkilz: 
l Ueber einen Zug gegen die Griechen ward auf mehren Ncich6tac;m 
verhandelt. Doc1echin zu l157. Günt11e; V, 452. Otto Fris qIi 
3t. wik2221di .2pisc. 423.  I
        

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