Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-269316
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-276146
Fehden 
in 
Deutschland. 
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Johann keineswegs unterstützt werde. Gegen Philipp und 1201. 
seines ganzen Hauses Kirchenhaß könne die Bürgschaft des 
Königs von Frankreich nicht sichern; Vielmehr solle dieser bei 
denken, ob eine Verbindung der Kaiserkrone mit dern,apn: 
lischen Reiche, nicht auch für ihn gefährlich werdens.skönne2 
Er solle sich erinnern daß Kaiser Heinrich VI, altrömischer 
Wcltherrschaft eingedenk, schon davon gesprochen habe 
Frankreiä; dem deutschen We lehnbari zu machen Ell  
Philipp Angriffs Beschwerde aren indeß keineswegs ganz 
ungegründet: denn König Johann forderte im Herbste 1202 1202. 
die Geistlichen seines Reiches öffentlich zu Beiträgen für 
Otto auf, und dieser erklärte sich im nächsten Jahre bereit 
mit Philipp einen Waffenftillstand einzugehen, um den Ko: 
nig von Frankreich zu bekriegen. 
Während dieser Zeit hielten die pcipstlichen Gesandten 
mehre Tagfatzungen in Deutschland, befestigten die alten 
Anhänger Ottos in ihrer Treue und suchten neue zu were 
ben, indem sie Schreiben nmhersandten wodurch iJnnorenz 
den an Philipp geleisteten Eil: für niedrig erklärte E. Bis: 
weilen wurden ihre Boten günstig aufgenommen, bisweilen 
ungehört zurückgewiesen, oder angehalten, oder gar.rniß: 
handelt. Zuletzt kam weniger darauf an, diesen oder jenen 
unbedeutenden Mann zu gewinnen, als den erledigten Stuhl 
von Mainz angemessen zu besehen und den Erzbischof von 
Magdeburg umzustimmen. Die mainzer Wahl. ßel aber, is 
eine natürliche Folge der obersten Spaltung ss, auch zwie: 
spaltig aus: alle Stimmen bis auf drei erklärten sichs, 
vielleicht nicht ohne Geldeinfluß, für Leopold Grafen von 
Schönfeld und bisherigen Bischof von Wornrs, welchen 
I Rymer I, l, 42, 49. 0kig. gue1f. lII, 765. 
I Reg. imp. 19, 5I, 52, 59. 
Z Ring. kI0v. 804. Äkno1d. I4ub. VI, Z. Innot:. eF. V, 14. 
Cakc1cl1a l, 2, 137. Goc1okk. most. Ohren. Uc1a1k. Aug. zu 1200. 
Ohr. moat. set. zu 1l99. conkacli Chr. m0gunt. 770. lJkspekg. 
322. Wükc1tw. now subsic1. II, 86 dq.
        

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