Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-269316
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-274395
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Pilger. 
It90.worfen. Dieben und Räubern schiert man das Haupt, bei 
gießt es mit heißem Pech und streut Sand und Federn 
darüber. Innerhalb einer Meile um das Heerlager dürfen 
keine Lebensmittel aufgekauft werden, es müßte denn ein 
Fremder sie hingebracht haben. Niemand soll Fleisch .don 
gestorbenen Thieren verkaufen, kein Handelsmann mehr als 
zehn vom Hundert Gewinn nehmen, und alles Brot gleich 
schwer zu dem Preise eines Pfennigs ausgebaiken seyn. 
Das franzößsche und englische Geld wird nach Verhältniß 
des inneren Werthes überall angenommen ZU 
Gemeinsam zogen Richard und Philipp August nun: 
mehr. die Rhone hinab7; dann trennten sich die Heere aus 
Mangel an Lebensmitteln und die Franzosen wandten sich 
nach Genua, die Englcinder nach Marseille. In dieser 
Stadt war aber die, um Spanien herumsegelnde, englische 
Flotte noch nicht angclangt3, weshalb man Viel neue Schiffe 
bauen mußte. Mehren Pilgern ging durch die Zögerungen 
das Geld bereits vor der 2lbfahrt aus. Endlich, am sie; 
benten 2lugust1190, schiffte sich Richard ein, fand den Kö: 
nig von Frankreich, welchen ein Fieber befallen hattet, 
noch in Genua und erreichte, nach einem kurzen 2lufent: 
halte, über Pisa den Hafen von Ostia. Höslich lud ihn 
Klemme til ein, von hier nach Rom zu kommen; allein 
der heftige König schalt über die Bestechlichkeit und Hab: 
sucht des römischen Hofes und erklärte, er werde sich nie 
zur Quelle so vieler Uebel begeben. Der Papst fand es 
unzeitig, in diesem Augenblicke Beleidigungen eines, zum 
heiligen Kriege ausbrechenden Fürsten zu rügen. 
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2 In Lyon braäj ein Brückenbogen unter der Last der sHTI1Übkrzses 
hcnden und Viele ertranken. Roman des guekkes 3ss4. 
Z Dem scheint Ricakd. Divisiensis 15, U zu widersprechen. 
4 Laudun. chkon. 709.
        

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