Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-269316
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-274365
Saladinei Zehnten. 467 
Ukg2i Für GrundVermögen und Renten von zwanzig Pfuns 1189. 
den Vier Schillinge, von vierzig Pfunden acht Schillinge, 
und so steigend bis zu zwanzig Sschillingen von hundert 
Pfunden. In jedem Bisthum erhielt ein Templer und ein 
Johanniter den Auftrag, mit Zuziehung der Priester in 
den einzelnen Pfarreien die Hebung zu besorgen. Doch 
nahmen auch die Schreiber des Königes und der Baume 
Theil und ließen, sobald sie fanden daß Jemand nicht ge: 
nug gebe, vier oder sechs Ortsbewohner einschwören und 
eine neue Abschcitzung vornehmen. Die Weigernden und 
Sciumigen traf Bann und Verhaftung. Wer das Kreuz 
selbst nahm, zahlte natürlich nichts; aber die Burgleute 
und Bauern welche das Gelübde ohne Erlaubniß ihrer 
Herren ablegten, sblieben zur Steuer verpflichtet. Wer 
unterwegs starb, durfte Wasfen, Pferde, Kleider und die 
eine Hälfte seines übrigen Gutes an andere Pilger ver: 
machen, aber nichts nach Hause senden; die zweite Hälfte 
seiner Habe fiel in die, für den Kreuzzug errichtete Haupt: 
kasse. Geistliche und Laien mochten zur Erleichterung von 
Geldanleihen ihre Güter Verpscinden und erhielten, im F7J 
sie selbst am Kreuzzuge Theil nahmen und hinreichende 
Sicherheit stellten, wegen aller Schulden an Christen und 
Juden eine Fristung auf zwei bis drei Jahre E Auch sprach 
man sie vom Zinszahlen frei; oder die Einnahme, welche 
der Gläubiger etwa aus der verpfcindeten Sache bezog, 
wurde wenigstens an dem Hauptstuhle selbst abgerechnet2. 
Nur auf Handelsgeschäfte und künftige Verträge hatten 
diese Bestimmungen keinen Einfluß. 
Nach allen diesen Anordnungen zog Philipp August, 1190. 
am Johannisfeste 1l90, feierlich zur Kirche des heiligen 
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