Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-269316
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-272845
StephCM 
VIII 
j1Ierkt1e. 
315 
kam. Diese Bitte ward jedoch abgeschlagen und der Sieg 1167. 
seiner Gegner schien gewiß. Da trat auf einer Verfamm: 
lung der Prcilaten und Barone, Allen unerwartet, der von 
Richard durch Geschenke und Ueberredung gewonnene Graf 
von Molisa aus und sagte nach seiner Gewohnheit mit hef: 
tiger Stimme: ,,ich wundere mich, daß man ohne Rücksicht 
auf das Wohl des Landes den klugen und unentbehrlichen 
Bischof von Syrakus entfernen will. Der vorige König 
ehrte dessen Treue, empfahl ihn ernstlich und eifrig seinem 
Nachfolger und die K6niginn wird seine Abreise unter kei: 
nem Vorwande bewilligen dürfen.tt Wirklich änderte auch 
diese, freiwillig oder von Richard beherrscht, ihren Entschluß 
und alle Plane der Feinde des Syrakufaners waren hiemit 
plötzlich vernichtet. 
Um ähnlichen Reibungen vorzubeugen oder doch in sol:l 
them Falle einem Unparteiischen Manne vertrauen zu kön: 
neu, berief die Königinn einen ihrer Verwandten den Gras. 
sen Stephan von PercheI und ernannte ihn erst zum Kanz: 
leis, dann, mit Beistimmung des Papsies, zum Erzbischofe 
von Palermo. In dem Maaße aber, als sich dieser durch 
Uneigennützigkeit und Gerechtigkeit bei dem Volke beliebt 
machte, zürnten ihm die zurückgesetzten Adlichen und die 
vorher unabhcingigeren Rathe. Der eigene Bruder der Kö: 
niginn, Graf Heinrich von Montecaveoso9, ein Mann, wel: 
eher ohne Festigkeit und Charakter jeder Laune und jedem 
Laster zi1gellos nachhing, ließ sich von den Mißvergnügten 
verleiten an die Spitze einer, gegen das Leben des Erzbi: 
srhofs gerichteten, Versehwörung zu treten. Schon war in 
Perticensis. 
l Filiria oomitis 
XlII, 179. 
Hugo Eule 
Als. 
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I Bd: patke Navarras rege nothus Mater, hatte eine Unehcliche 
Tochter König Regens geheirathet. Roc:cl1i chk. 33. Testa 60. L7akt 
de vokiüek VI, 495.  Ludwig V1I sagt in einem Briefe an König 
Wilhelm, Hm Stcphqn: Cato et sanguis 11ostek est, ei, clakissim0s 
Pk0CskSs kogni cogaatione Esel afiinitate co11tingit. Bibl. lsIakIeia11a. 
No. 215.
        

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