Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-262758
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-265835
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Verhandlungen 
mit 
1:1ascl1alis. 
1107.Pasrhalis neue Unterhandlungen anzuknöpfen.p Kanzler AdqI2 
bert, oder Albert, auf dessen geschickte Leitungisder König 
hauptsächlich vertraute, blieb ,sentweder weil er .kgebannt 
war, oder weil er seiner geringeren Würde halber doch nicht 
an die Spitze der Gesandtsehaft treten konnte, imsKloster 
des heiligen Memmius zurückz.die Uebrigen dagegen zogen, 
nicht still und demüthig, sondern mit großer Pracht und zum 
Theilsin völliger Waffenrüstung zum Papste. Das meiste Auf: 
sehen unter ihnen erregte Herzog Weis, wegen feiner Größe 
und Dicke und wegen seiner gewaltigen. Stimme. Ueber; 
haupt schien es Cdies sagen wenigstens französische Berichter: 
statterI, als waren die Gesandten mehr ,gekomknen um zu lar: 
 men. und zu schrecken, als um zu verhandeln.  Nur der Erz: 
bischof von Trier, ein heiterer gewandter Mann und den 
französischen Sitten wenigerfremd, fand allgemeinen Beifall 
 und führte mit Klugheit und sBeredsamkeit das Wort: J. 
,,Es sey seit unvordenklicher Zeit und schon unter Gre: 
got dem Großen Neichsrecht gewesen I, daß man v.or:sall.en 
geistlichen Wahlen bei, dem Könige oder Kaiser angefragt 
habe, ob ihm die. Bewerber annehmlich wären. Nach des: 
sen Beistin1mung wäre nun, den. Kirch,engesetzen: gemäß, 
der Antrag durch das Volk, die Wahl durch die Geisilich: 
keit frei und ohne Kauf oder Bestechung eingeleitet, der 
Gewählte aber dann durch Ring und Stab mit dem Welt: 
lichen be.liehen undidem Könige .Huldigung und Treue ges. 
schwören worden. Nur auf diese billige Weise könne man 
 Städte, Burgen, Marktrechte2, Zölle oder sonstige8 Reichs: 
gut in Besitz nehmen Hund lassen, und..wennlder Papst da: 
mit einverstanden  Friede fund Eintracht zwi: 
schen Reich und.KircheH zu1Gotte.s. Ehren fortdauern.U .ss 
Der :Papsi ließ durch deniBischof Allwo von Piacenza ant: 
I Diese merkwürdige Darstellung ändet i7ch.Ebsei sagst sitz Lur1ov. 
v1,Y289.s Mußte vie GYeheijmigung des .Kdk1igs vor de: Wahr da 
sehn, so war es gleich, wann undswie er inve1Tirte.   
I Lunas Geschid;te der Deutschen IX; 628s 
        

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