Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit.
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-262758
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-265701
Zugamntenkunst 
Ljein1ächs 
IV 
und 
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213 
de8HKaisers3 Sünden, die Strafe des ;Himmel3.s:verdient has I105 
bent möchten, so widersprethes7es. doch göttlichen undtnensch: 
lichen Gesetzen, daß derlSohn, andern Vater Rache ;üben 
wolle.  Scheinbar gerührt und erweicht Umfaßte der Köi 
nig hierauf seines Vaters IKnie, bereute.sAlles. was:.ers zeit: 
her gegenihn unternommen, und versprach1Gehorsarn; nur 
möge der Kaisers sich mit dem Ipäpsiiichen Stuhle aussöh: 
neu. sHiezus zeigte sich dieser Nicht .s,allein. im Allgemeinen 
geneigt, sondern erklärte auch: er seh bereit dies Beschlüsse 
zu befolgen, welche die versammectenFürften über geistliche 
und weltliche Angelegenheiten ..fassen würden.  : 
 Nach dieser unerwarteten iEinigung.krber den wesent: 
Kästen Punkt, versprachSHeinrichHVY seinen Vatersungefcihrs.s 
detE nach Mainziszu.führesn, und die aufrichtigIten Bemü: 
hungen sürk:diesBeseitigungsallessStreites anznwetrden.. In: 
nerlichIabersward er. sehr bange,T1obssnicht vielesFürsten. ihn 
alsdann verlassen und. auf die: Seite: des Kaisers treten wür: 
den.s Deshalb ergriff ersidie,.vielleicht aufsscine sVerankaf7  
sung eintreffende.Narhrikht,.daßIdie Schwaden und Baiern 
Mainz bese3tU hätten, .und..eilteT Vormjs,ssangeblichsum1 die 
Wahrheit 1fener ErzcihlungIzuT erforfchen.s Diesen Dingen: 
blick seiner Entfernung sbenuHten des Kaisers Anhänger, 
cingstlichi7 geworden übers die unerwartete Wendung der 
Dinge;z;j7e lwarnten und baten ihn: er möge sich nicht allzu 
gutmüthig durch friedliche Versprechungens täuschen und ins 
Verderben lokken:slassen. ssLs König Heinrich skkehrte Taber 
ganz s..unbefangenTT zurück, schwur nochmals, Der .sehtsbereit 
Leib srInds Seele: für seinen Vater Naufzuopfern ,si und bseschwich: 
    
bis in die Gegend von Bingen, wo sich, wider die un 
sprüngliche 2lbrede daß jeder Theils nur 300 Mannen;nach 
Msainz mitnehmen solle,LdieZahl der, Begleiter des 3KöS 
nigse aufs besorgliche Weise mehrte. Da hab dieser send: 
lich an:i ,,Vater; der Erzbischof von Mainz wi.llFeuch.nicht 
in seine Stadt aufnehmen, so lange ihr im Banne send; 
ich wage es nicht euch unter eure Feinde izu führen. : Bleibt 
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