Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Deutschen Freiheitskriege in den Jahren 1813 und 1814
Person:
Beitzke, Heinrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-251193
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-252386
L Ho1Tnnn en und Bcfiirehtun en Enropa7g bei dem Zu e 
Ut1poleonsg gnach Russland. EHndruek der Niederlage disk 
Franzosen. Erste gegenseitige 4JUaßrkgcln und 
Unternehmungen. 
Mit sehr getheilten Empfindungen, Wünschen und Hoffnungen 
hEktten die Regenten und Völker Europas den Kaiser Napoleon 
mit seinem gewaltigen Heere nach Nuf;land ziehen sehen, im 
Begriff, eine Universalmonarchie aufzurichten. Die Franzosen 
Und Polen hatten ihn ohne Zweifel mit ihren besten Wünschen 
begleitet. Dem unmittelbaren Interesse der Jtaliener lag ein 
solcher Krieg zwar fern, indessen war für sie doch mehr Vortheil 
Hei einem glücklichen Ausgange, als wenn die jetzige Dynastie 
M Frankreich geschtvächt wurde, denn der Kaiser selbst, der 
Stiefsohn und der Schwager desselben waren ihre Regenten. 
Diese drei Völker, zu denen man noch die Dänen und die 
Söhweizer rechnen kann, waren für das französische Interesse, 
Und die Pforte hätte wenigstens ebenfalls dafür sein müssen.  
Von dem österreichischen Cabinet kann man nicht annehmen, 
daß es das entschiedene Mißglücken der Unternehmung gewünscht 
habe. Oesterreich mußte daran liegen, Rnßland zu schwächen, 
Es mußte wünschen, ihm Polen zu entreißen, es konnte hoffen, 
daß alsdann ein österreichischer Prinz den Thron von Polen 
besteigen werde. Auch konnte bei einer Ländervertheilung nach 
dem Siege Frankreichs ihm vielleicht das so sehr wichtige Schle: 
stets wieder zufallen, welches ihm Napoleon im preußisch:russischen 
K,V1ege 1806ss1807 als Preis der Neutralität und eines Bünd: 
UFsses tMgebVke1I hatte. Freilich war eine enge Verbindung mit 
Wem Volke, von dem Oesterreich so viele Niederlagen und Vers 
IZ1fte erlitten hatte, dessen Institutionen aus einer volksthüms 
heben Staatsumwälzung hervorgegangen waren, in vieler Be:
        

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