Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meine Gemäldesammlung
Person:
Schack, Adolf Friedrich von Schackgalerie <München>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-241908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-242699
IF 
Feuerbachs und vieler Anderer, die sich in meinem 
Besihe befinden, sind von mir bestellt worden, aller: 
dings, nachdem ich die Skizzen gesehen nnd gebil1igt, 
und bei keinem einzigen habe ich den gefaßten Gut: 
schlusz zu bereuen gehabt. Freilich weiß Niemand 
mit völliger Sicherheit voraus, ob sein Werk, selbst 
bei dem ernstesten Willen und angestrengtesten Fleisze, 
ganz gelingen werde. Aber eine gute Composition 
behält unter allen Umständen ihren Werth, nnd hierauf 
griindete sich meine Zuversicht. Die Entwiirfe, welche 
ich als gut erkannt, würden, auch bei mangelhafter 
Ausführung, noch immer ihre bedeutsamen Vorzüge 
bewahren. s.  
Schwind arbeitete mit großer Liebe und Hin: 
gebung am Grafen von Gleichen. Wie konnte 
es auch anders sein, da er diesen Stoff ein halbes 
Menschenalter in sich getragen und sich darnach ge: 
sehnt hatte, ihn in Umriß und Farbe verkörperns zu 
dürfen2 Nach etwas mehr als. einem Jahre liebe: 
vollsten Fleiszes, das er ausschließlich dem Gemälde 
gewidmet hatte, war dasselbe vollendet. Es stellt 
den Moment dar, wo der Graf mit der schönen 
Sarazenin, seineriRetterin aus der Gefangenschaft, 
nach Burg Gleichen zurückkehrt nnd von seiner Ge: 
1nahlin zärtlich empfangen wird; die GesGichte ist 
aus Goethes Stella Allen bekannt.  Die Haupt: 
gruppe, darunter besonders der Kreuzritter, der trog 
der Freude des Wiedersehens seine Verlegenheit wegen
        

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