Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meine Gemäldesammlung
Person:
Schack, Adolf Friedrich von Schackgalerie <München>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-241908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-244514
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einsamen See, auf den das Schneehaupt des Dach: 
steius herabschaut, eben so schön zur Anschauung, 
wie ein anderes größeres Gemälde von ihm den klei: 
neu, weltverlassenen Obersee bei Berchtesgaden 
mit den schroffen mächtigen Felfenmafsen, die ihn 
umgeben. Anderes übergehe ich. Natürlich sind 
nicht alle diese Landschaftsgemälde von gleichem 
Werthe, doch befindet sich darunter, wie ich glaube, 
keines, dass einer ausgewählteu Sammlung zur Un: 
ehre gereichte. 
Von den Landsch.asts: zu den Architekturmalern 
leitet uns Friedrich Kirch.ner hinüber. In seinem 
Garten Giusti zu Verona hat er diese mächtige 
Anlage, sowie die Aussicht, deren man von dort 
aus genießt, zu einem Gemälde von unge;neine1n Reiz 
benutzt. Von der Höhe des Gartens, der mit seinen 
Cypressen, Lorbeern und Myrthen dem von den Als 
pen Herabgestiegenen den ersten vollen Eindruck des 
Siiden6 bietet, schweift das Auge auf das Häuser: 
meer, die Zinnen und Thitrme der weitansgedehntcn 
Stadt des Dietrich von Bern hinab, welche fast 
noch mehr, als irgend eine andere, das Gepräge 
des Mittelalters bewahrt hat. In der Präcision,
        

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