Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meine Gemäldesammlung
Person:
Schack, Adolf Friedrich von Schackgalerie <München>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-241908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-244274
stiicke neuerer Virtuosen geblendet ist, kann die hohen 
Verdienste dieses Mannes verkennen. Ja seiner 
Ansicht von Capri hat er mit den einfachsten 
Mitteln eine wunderwürdige Wirkung hervorge: 
bracht. Die ganze Magie eines italienischen Sonnen: 
unterganges: wie das sinkende Taggestirn sein 
letztes gliihendes Gold auf die Felsen: und Klippen: 
warten der Insel und auf die im leiser: Wind: 
hauche des Abends plätschernden Meereswellen senkt, 
ist über dieses reizende Bild verbreitet. Dabei 
drängt sich nirgends der selbstgefälIige Künstler vor, 
der seine Meisterschaft bewundert sehen will; es 
genügt ihm, daß wir in dem wonnigen Anblicke 
schweigen, den er selbst mit tief e1npfindender Seele 
genossen und so, wie er ihn empfunden, an der 
Staffelei reproducirt hat. Wie viele Ansichten 
von Capri auch aufgenommen worden sind  ich 
kenne keine, welche uns dieses Wundereiland so 
lebendig, nicht blos; vor das äußere, sondern auch 
vor das innere Auge stellte, welche uns mit so be: 
strickender Macht in seine vom Wogenschlag tönen: 
den Grotten, auf seine sonnigen Felsvorspriinge 
und Hulden, in die wie zum Träumen geschasfene 
Einsamkeit seiner Thäler lockte.  Auch das andere 
Bild Rebells, welches das in einem Garten des 
üppigsten südlichen Pflanzeuwuchses gelegene Städt: 
then Easamicciola auf Jschia darstellt, bezeugt, 
wie liebevoll Rebell sich mit ganzer Seele in die
        

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