Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Meine Gemäldesammlung
Person:
Schack, Adolf Friedrich von Schackgalerie <München>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-241908
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-244178
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Quartier von Algier, in Konstantinopel, Kairo, 
Aleppo solche Gruppen von Rauchern gesehen1 So 
mag dies Vildchen höhern Werth für mich, als für 
Andre haben; jedenfalls aber ist bewundernswerth, 
daß Spiizweg, der nie im Morgenlande war, sich 
mit der Phantasie dahin so lebhaft hat versetzen 
können. Vielleicht hat er in Triest, wohin viele 
Türken kommen, die nöthigen Studien gemacht.  
Wie tiefes Natnrgefühl dieser Künstler besitzt, be: 
weisen zwei andere seiner Ge1nälde. Das eine zeigt 
die Waldklause eines Eremiten, welcher die 
Geige spielt, während ein Reh, den Tönen lauschend, 
neugierig aus dem grünen Dickicht des Waldes her: 
vorschleicht; auf dem andern erblicken wir eine 
Gruppe von Sennerinnen, die sich ans einer 
Alm mit Zitherspielen ergötzen. Hier ist die Gebirgs: 
natur ebenso vortrefflich wiedergegeben, wie Tracht 
fund Sitte der Bewohnerinnen des bayerischen Hoch: 
landes, und es ist dem Maler in Wunderbarer 
Weise gelungen, uns diese Alpen1velt so zu ver: 
gegenwärtigen, daß wir die frische Luft der Höhe 
einzuathmen glauben.  
Schock, 
Meine Gen1iildcsa1n:nlung. 
Auf1s 
13
        

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