Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Schule der Holzschneidekunst
Person:
Schasler, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-238377
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-239318
1theilnug, 
ueberHshts 
Quellen. 
43 
der Geschichte, mit Ausnahme der ersten Anfänge, ein Mangel 
ist. Sie gehen bis auf den Anfang des 13. Jahrhunderts zus 
rück, obgleich sich erst bei denen aus der ersten Hälfte des 15. Jahre 
hunderts ein sicheres Datum angeben läßt. Sie finden sich 
theils zu großen Samnilungen vereinigt und chronologisch ges 
ordnet in den großen Kupferstichkabinetten der National: 
museen und in den Staatsbibliotheken der verschiedenen Länder 
Europas, wie beispielsweise in denen von Paris, London, 
Berlin, Wien, Dresden, Gotha, München u. s. f., theils in 
zahlreichen Privatfammlungen der Kunstliebhaber, unter 
denen die von T. O. Weigel in Leipzig, namentlich in Rücksicht 
auf die frühesten Drucke, wohl die bedeutendste ist: endlich in 
den alten Archiv en der früheren freien Reichsstädte, wie Augs: 
burg, Nürnberg , Ulm , Frankfurt, auch in der Basel,schen Bis 
bliothek u. s. f. 
79. Gitter es nächst diesen sachlichen Ociginulquellkn auch authentische Nach: 
weise über die Perstlnlikhteiten der Künstlers 
Hieher gehören die gleichzeitigen Berichte von 
Schriftstellern und die Korrespondenzen der Künstler 
selbst. Die ersteren bestehen jedoch bis in die moderne Geschichte 
hinein nur in sehr beilauf1gen und außerdem sehr spärlichen 
Bemerkungen. Was speciell die Kunstschriftsteller betrifft, so ist 
Basari der erste, welcher in seiner  Geschichte der Kunst H des 
Holzschnitts überhaupt und überdies in sehr nebensächlicher 
Weise Erwähnung thut, indem er einige Bemerkungen über das 
sogenannte  der Jtaliener macht.  Unter den 
Korrespondenzen der Künstler und solcher Männer, die mit dem 
Holzschnitt ihrer Zeit in unmittelbarer Beziehung standen, fins 
den sich dagegen manche in den Bibliotheken und Stadtarchiven 
besonders der alten füddeutschen Städte, welche für verschiedene 
Fragen von großem Interesse und von Wichtigkeit sind; wie 
z. B. die Korrespondenz von Peutinger, welcher den Holz: 
schneideateliers in Augsburg zur Zeit MaximilianYs I. vorstand 
und die Rechnungen über die durch den Kaiser veranlaßten 
großen Holzschnittwerke zu führen hatte, theils mit dem Kaiser, 
theils mit Albrecht Dürer; eine Korrespondenz, die besonders
        

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