Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Schule der Holzschneidekunst
Person:
Schasler, Max
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-238377
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-239078
Die meehat1i 
sehe Reproduction zu kü11stlerifthen Zwecken. 
19 
Nein. Sie kann damit auch das Graviren, Schaden und 
andere Methoden verbinden. 
36. Worin besteht der Unterschied der Litbographir von ihrer Al1art, der 
,,3inkogrqpyiess9 
Die Zinkographie ist die Anwendung der lithographi: 
sehen Methode auf 8ink. Schon lange versuchte man den lithos 
graphifchen Stein wegen seiner Unbehülflichteit und Zerbrechlich: 
keit durch ein beque1neres und dauerhafteres Material zu ersetzen. 
Das Zink bot dazu den passendsten Stoff, da man darauf in 
derselben Weise verfahren kann, wie auf dem lithographischen 
Stein. Für die sogenannte Radir1nanier.ist die Zinkographie 
sogar vorzuziehen. 
Der sogenannte ,,litl1ogrnpyische Hochdruckss gehört als Abart 
zur Holzschnittmanier if. Frage 25j. 
37. Worin besteht das Verfahren bei der ,,litl1ogrnphischen SrhwarzkunstUP 
Es ist das umgekehrte von der gewöhnlichen Kreidemanier 
und verhält sich zu dieser wie im Kupferstich die Schwarzkunst 
zur Linienmanier. Es wird nämlich die ganze Platte mit 
lithographischer Tusche bedeckt und dann die Zeichnung in der 
Art darauf vollendet, daß die Lichter stufenweife herausgeschabt 
und gekratZt werden. Im Uebrigen wird die Platte wie ge: 
wi1bnlich behandelt. 
Der Holzscbnitt  der Kupferstich  die Stein: 
zeichnung repräsentiren in ihrer principiellen Verschiedenheit die 
drei Grundmethoden der graphischen Kunst. Ihre Abarten und 
besonderen Methoden schließen sich dieser Verschiedenheit an. Die 
folgenden technischen Manieren sind nun in der Herstellung der 
Druckplatte mehr mechanischer Art und reihen sich im Drnckver: 
fahren einer der drei obigen Manieren unter. 
Die 
mechanischen 
Rkntoductiougn1cthodrn zu 
künltlcrisctjen 3mrkt:en. 
mehr 
odrr 
weniger 
38. Was versteht man unter ,,Reliefn1nuierUs2 
Sie ist ein Verfahren, das Abbild erhaben geprägter oder 
gesFhnittener Platten, z. B. Medaillen, durrh einfache Paxq1Ie1, 
l1nien von verschiedener Stärke und Schwingung auf einer 
ebenen Fläche so wiederzugeben, daß sie den Schein eines wirks 
Z.
        

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