Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der moderne Vasari
Person:
Schadow, Wilhelm von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-222911
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-223658
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Muß man zu Eines Ruhm den Andern kräuken9 
Für mich ist dumm der Streit, wer wohl der Größ 
Eiufeitig kann man Buonarotti nennen, 
Doch in der einen Seite riesengroß, 
Und jeder meide, wenn er kann, sein 
Thema. 
Dagegen Rafael umfaßt die Welt. 
Was in ihr lebt an Schönheit, Reiz 
und 
Aumuth, 
An 
Lieb7 und 
Lust, 
all 
Leiden 
jeder 
Art, 
Weiß 
Er 
zu 
schildern, 
wie 
ein 
großer 
Meister, 
Und 
Jeder 
muß 
fiTh 
beugen 
außer 
Einem; 
cRafael tritt ein mit ver Zeiä;nung1. 
Rafael. 
O 
liebe 
Freunde T 
Werthe 
Kunstgenossen Z 
JTh 
hatt7s 
verlegk, 
ich 
ließ 
euc2 
lange 
warten. 
Nun 
aber 
kommt 
und 
urtheilt 
frei 
und 
offen, 
Was 
ihr 
Von 
dem 
Entwurf 
wohl 
halten 
mögt. 
Einmal 
thut7s 
mir, 
und 
dann 
euch 
selbst 
zu 
Lieb e, 
zähle, 
zu enden. 
Denn eure Hülfe is:7s, worauf ich 
Um in bed1mgner Frist das Werk 
Und 
ist 
die 
Grundidee 
nicht 
recht 
encrgifThs 
So 
würdet 
ihr 
U1lk 
Müh 
und 
Zeit 
verschwenden. 
Giulio. 
Mein 
Nafael, 
du 
ehkst 
uns 
über 
Maßen, 
Daß 
unserm 
Urtheil 
du 
dich 
unterwirfst. 
Mit 
Adlers chwingen 
pflegt 
dein 
hoher 
Geist 
Den Gegenstand, den er erwählt, zu fassen. 
Rafael. Seht Freunde hier, dies ist7s, was ich erdacht. 
Giulio. Wie schöne Gruppen, welche LichtvertheilungI 
Fattore. Wie ist der Raum bedeutsa1n ansgesülltT 
Giulio. Verzeih, 1neinsRafael, wenn ich dich frage, 
Wie die Geschichte Heliodori warP 
Vergessen hab ich7s1 Sieh, die Juden Roms
        

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