Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-217286
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-217774
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England, 
GIfcIEcbte von 
Capktel 
xx1. 
USE. 
theidigung war die, dass er ein weit größerer Schrift sei, als seine Anklä: 
,ger sich einbildeten, und dass er nur darum den Jacobiten gespielt habe, 
um den jacobitisrhen Plänen auf den Grund zu kommen. Die Tiefen der 
Schurkerei dieses Menschen waren in der That unergründlich. Es war 
unmöglich, zu sagen, ob seine Verräthereien, um uns der italienischen Clas: 
sification zu bedienen, einfache oder doppelte Verräthereien waren. Das 
Parlament war der Ansicht, dass er sich bei dieser Gelegenheit nur des ein: 
fachen Verrathes schuldig gemacht habe, und schickte ihn in das Casiell von 
Edinburg. Die Regierung schenkte nach vollständiger Erwägung seiner 
Behauptung, dass er sich des doppelten Verrathes schuldig gemacht, Glan: 
ben, 1ind ließ ihn wieder freiVJ. 
Der Bericht der Commission wurde sofort von den Stauden in Er: 
wägung gezogen. Sie beschlossen, ohne dissentirende Stimme, dass der von 
Wilhelm unterzeichnete Befehl keine Ermächtigung zu dem Blutbade von 
Glencoe gegeben habe. Dann beschlossen sie, aber, wie scheint, nicht ein: 
fIimmig, dass das Blutbad fein Mord gewesen sei VI. Hierauf fassten sie 
mehrere Beschlüsse, deren Inhalt schließlich in einer Adresse an den König 
zusammengefasst wurde. Wie derjenige Theil der; Adresse; welcher sich 
auf den Mafter von Statt bezog, qefasst werden sollte, war eine Frage, 
über welche viel debattirt wurde. Mehrere seiner Briefe wurden vorgelegt 
und verlesen, und es wurde über mehrere Amendements abgestimmt. Wie 
es scheint, stimmten die Jacobiten nnd die extremen Presbhterianer, mit 
nur zu gutem Grunde, für Strenge. Die Majorität war unter der ge: 
schickten Leitung des Lord:Obercommissärs mit einer Fassung zufrieden, 
welche es dem schuldigen Minister zwar unmöglich machte, sein Amt zu 
behalten, die ihm aber keine Schuld beimaß, durch welche sein Leben oder 
sein Vermögen gefährdet gewesen wäre. Sie tadelten ihn, aber sie tadelten 
ihn in viel zu milden Ausdrücken. Sie tadelten seinen maaßlosen Eifer 
gegen den unglücklithen Clan und seine heftigen Weisungen zur VolIsirek: 
kung der Erecution durch sUebersall. Seine Leidenschastlichkeit in seinen 
Briefen erklärten sie für die ursprüngliche Ursache der Blutthat; aber an: 
statt zu verlangen, dass er als Mörder vor Gericht gestellt würde, erkläre: 
ten sie, dass sie es, in Anbetracht seiner Abwesenheit und seiner hohen 
Stellung, der königlichen Weisheit überließen, mit ihm.so zu verfahren, 
dass die Ehre der Regierung dadurch gesichert werde. 
Die Schonung, welche man dem iHauptverbrecher bewies, wurde nicht 
auf seine Werkzeuge ausgedehnt. Hamilton, der geflohen und durch Be: 
kanntmachung am Stadtkreuz vergebens aufgefordert worden war, vor den 
Stauden zu erscheinen, wurde, für nicht rein vom Blute der Männer von 
Burnet, Il. 
Art. 
1H7; 
Pack, 
1695. 
10. Juni 
Art. 
26. Juni 
Pakt, 
Lond. Zeit, 
1695; 
Juli.
        

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