Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-217286
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-217554
Geschichte 
England, 
Volk 
Cs1Pitel steuert wurde, um dem Soldaten den größten in Europa bekannten militä: 
 Sold zahlen zu können, der Soldat durch absoluten Mangel ge; 
NR. nöthigt wurde, den Bürger zu plündern. Dies wurde in einer Vorstellung, 
welche das Unterhaus dem Könige überreichte, kräftig dargelegt. Wilhelm, 
der lange gegen Mkssbkä11the g0kä11Ipft hatte, welche die Wirksamkeit seiner 
Armee ernstlich beeinträchtigten, freute sich, seine Hände so gestärkt zu sehen. 
Er versprach vollständige Abhiilfe, cassirte den schuldigen Obersten, gab 
strengen Befehl, dass die Truppen regelmäßig erhglten sollten, was ihnen 
zukomme, und setzte eine militärische Cocnmissiön nieder, um Unrechtfertig: 
keiten, wie die, welche in Rohsion vorgekommen waren, aufzudecken und 
zu bestrafenVJ. 
Aber die ganze Verwaltung war in solch einem, Zustande, dass es 
kaum möglich war, einem Uebelthäter nachzuspüren, ohne zehn andere zu 
entdecken. Im Verlanfe der Untersuchung über das Verfahren der Trup: 
pen in RohsIon wurde entdeckt, dass iHeury Guts, V,arlamentsmitglied sur 
sHehdon und Secretär des Schat;,a1nts, eine Besiechung von 200 Lsir. an: 
genommen hatte. Gut; wurde sogleich in den Tower geschickt, nicht ohne 
große Freude von Seiten der Whigs; denn er war eins jener Werkzeuge, 
die mit den Gebäuden und dem Mobiliar der öffentlichen Büreaus von 
Jacob auf Wilhelm übergegangen waren; er gab sich das Ansehen eines 
Hochkirchenmannes, und es war bekannt, dass er mit einigen von den iHäup: 
tern der Torhpartei, insbesondere mit Treoor, in enger Verbindung fiandH1. 
Einen anderen Namen, welcher späterhin nur zu weit berühmt wurde, 
hörte das Publikum um diese Zeit zum ersten Male. Janus Craggs war 
anfangs Barbier gewesen. Darauf war er Bedienter bei der Herzogin von 
Cleveland geworden. Seine Fähigkeiten, die ausnehmend groß, wenn auch 
durch Erziehung nicht ausgebildet waren, hatten ihn in der Welt gehoben, 
und er trat jetzt eine Laufbahn an, welche nach einem Vierteljahrhundert 
des Glückes im unfäglichjien Elende und in der größten Verzweiflung eng 
den sollte. Er war Tuchlieferant für die Armee geworden. Er wurde 
wegen seines Verkehrs mit den Regimentsobersten verhört, und da er sich 
hartnäckig weigerte, seine Bücher vorzulegen, musste er Gut; imlTower 
Gesellschaft leisten Will. 
I Tageb. d. Unterh., 12. Jan., 26. Fcbr., 6. März; Sammlungen der Des . 
bauen und Verhandlungen im Patlamente in den Jahren 1694 und 1695 in Bei 
zug auf die Untersuehung der jüngsten Bestrebungen nnd UneecI;tfertigkeiten, 1695; 
LkHermitage an die Generalstaaten, IX; S. März; Van Cinet7s, 13x,z. März. L7Hkk. 
mitage sagt: ,,Wenn das Haus durch diese Untersuchnng die herrschende Unordnung 
abstellen könnte, so würde es dem Könige einen sehr nickzlicben und angcnchmenDienst 
1eisten.II  
II Tageb. d. Unterh., 16. Febr. 1695; Sammlung der Debatten und Vers 
handlungen u. s. w.; Leben Wharton7s; Burnet, 1I. 144. 
IV Spreeber OnslotvIs Anm. zu Burnet, 1I. 583; Tagebs d.Unterb., S. 7.
        

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