Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-217286
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-218894
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England, 
GIWcJ;ie von 
C0pitel ihn auf7s dringendste. nach London zu kommen. Jede Stunde Verzug sei 
.ZZL..verderblich. Seine. Herrlichkeit müsse seiner Empfrndlichkeit Herr werden. 
DR Er brauche nur der Veriäumdung.muthig in7s Gesicht zu sehen, und sie 
werde verschwinden H. Der König sprach in einigen freundlichen Zeilen 
seinen Kummer über den Unfal1 ans. ,,Man bedarf Jhrer hier sehr,0 
schrieb er; ,,ich kann die Zeit nicht erwarten, Sie zu umarmen und Ihnen 
zu versichern, daH meine Achtung für Sie unvermindert ists, VII. Shrewg2 
bury antwortete, er habt bOfsh1VisEN, die Siegel abzugeben END. Steurers 
beschwur ihn, nicht einen so gefährlichen MiHgrisf zu begehen. Wenn seine 
Herrlichkeit in diesem Augenblicke aus dem Amte träte, was könne die 
Welt anders denken, als dass sein eigenes Gewissen ihn verdamme2 Er 
würde sich in der That schuldig bekennen; er würde seine eigene Ehre und 
die Ehre AiIer, welche unter derselben Anklage ständen, beslecken. Es würde 
nicht länger möglich sein, Fenwickis Geschichte als einen Roman zu bei 
handeln. ,,Verzeihen Sie mir,ltO schrieb Sou1ers, ,,wenn ich so frei rede; 
denn ich gestehe, ich kann mich in dieser Sache kaum mäßigen TM Wenige 
Stunden später schrieb Wilhelm selbst in demselben Sinne. ,,JO achte 
Sie so sehr, dass ich, wenn ich könnte, Ihnen geradezu untersagen würde, 
etwas zu thun, was einen so schweren Verdacht auf Sie werfZn kann: 
Zu jeder Zeit würde ich Jhren Rücktritt als ein Unglück für mich be: 
trachten; aber ich versichere Ihnen, dass ich zusdieser Zeit mehr Jhretwegen 
als meinetwegen wünsche, dass Sie in meinen Diensten bleiben0 sHJ. Sung 
derland, Portland, Russell und Wharton vereinigten ihre Bitten mit denen 
ihres Gedieters, und Shrewsburh wil1igte ein, dem Namen nach Staatss 
secretär zu bleiben.s Aber nichts konnte ihn bewegen, dem Parlamente, 
 welches im Begriff war zusammenzukommen, gegenüberzutreten. Es wurde 
ihm von London eine Sänfte gesandt, aber vergebens. Er machte sich auf 
den Weg, erklärte aber, das es ihm unmöglich sei, weiter zu reisen, und 
kehrte wieder in seine einsame Wohnung zwischen den Bergen zurück HTJ. 
EITHER. Während diese Dinge vorgingen, kamen die Mitglieder beider Häuser 
XII; aus allen Theilen des .liönigreichs nach Westminster. Der Eröfsnung der 
F;1ftde;;F M Session sah nicht nur England, sondern ganz Europa mit außerordentlicher 
Besorgniss entgegen. Der öffentliche Credit hatte durch das Misslingen 
der Landbank schwer gelitten. Die Wiederherstellung des Umlaufsmittels 
war noch nicht halb vollendet. Der Geldmangel war noch immer höchsi 
drückend. Ein großer Theil des geprägten Silbers wurde eben so schnell, 
V Vernon an ShkewSbury, 13.0ct. 1696; Somers an Shrewsbury, 15. Ort. 
VI Wilhelm an Shrewsburp, 9. Ort. t696. 
End Shkewsbury an Wilhelm, 11. Oct. 1696. 
H Somers an ShrewSbury, 19. Ort. 1696. , 
sHsd Wilhelm an Shrewsbur9, 20. Ort. 1696. 
s1ssHsJ Vcrnon anShrewsbury, 18. 15.0ct.z Portland an Shrewsburp, 20.0ct.
        

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