Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-213856
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-214700
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Englands 
Geschichte von 
CAPitel Macleans und alle Zweige des Stammes Maedonald ausgerotiet werden 
M sollten. Er war daher für Versöhnungspläne nicht günstig gestimmt, und 
 während Andere hofsten, dass ein wenig Geld Alles in Ordnung bringen 
würde, gab er sehr verständlich seine Meinung dahin kund, dass alles Geld, 
welches an die Clans gewandt werden sollte, am besten in der Form von 
Kugeln und Bajonnetten verwandt werden würde. Bis zum letzten Augen: 
blicke fuhr er fort, sich zu sch1neicheln, dass 4die Rebellen halsstarrig sein 
und ihm so einen Borwand geben würden, die große gesellschaftliche Re: 
volution. nach welcher sein Sinn stand,, zu vollbringen. VI Der Brief ist 
noch vorhanden, in welchem er den Befehlshaber der Truppen in Schott: 
land anwies, wie er verfahren solle, wenn die jacobitischen Häuptlinge.sich 
nicht vor Ende Decembers stellten. Es liegt etwas ungewöhnlich Schreck: 
liches in der Ruhe und Kürze, womit diese Weisungen gegeben sind. ,,Jhre 
Truppen werden die Gegend vonLochaber, Lochiel7s, .Keppoch3s, Glengarrh7s 
nnd Glencoe7s Lande gänzlich zerstören. Sie sollen hinreichend ausge: 
dehnte Macht haben. Ich hoffe, die Soldaten werden die Regierung nicht 
mit Gefangenen beläftigen.0 XVI  
Diese Depesche war kaum abgesandt, als die Nachricht in London an: 
kam, dass die Rebellenhäuptlinge nach langem Zögern endlich vor den 
Sherifss erschienen seien und die Eide geleistet hätten. Lochiel, der Aus: 
gezeichnetste unter ihnen, hatte nicht nur erklärt, dass er als treuer Unter: 
than König Wilhelm7s leben nnd sterben wolle, sondern er hatte auch seine 
Absicht angekündigt, England zu besuchen, in der Hoffnung, Erlaubnis zu 
erhalten, seiner Majesiät die Hand zu küssen. In London wurde srohloks 
kend verkündet, dass alle Clans ohne Ausnahme sich zur rechten Zeit un; 
terworfen, und die Ankündigung wurde allgemein als höchst befriedigend 
angesehen Witz. Der Master von Stair aber war bitter in seinen Hoffnun: 
gen getäuscht. Die sHochlande sollten also bleiben, was sie gewesen wa: 
ren, die Schande und der Fluch Schottlands. Eine goldene Gelegenheit, 
sie dem Gesetze zu unterwerfen, hatte man entschlüpfen lassen, und sie kehrte 
vielleicht nie wieder. Wenn nur die Macdonalds ausgehalten hätten, ja 
wenn nur an den zwei schlimmsten Macdonalds, .tkeppoch und Glencoe, ein 
Beispiel hätte aufgestellt werden können, so wäre es etwas gewesen. Aber 
II Dass der. ursprüngliche Plan des Masters von Stair der Art war, wie ich 
ihn dargestellt, geht aus Stellen seiner Briefe, die im Berichte von 169.3 angeführt 
werden, und aus seinen Briefen an Breadalbane vom 27. Ort. U. 2. Z. Der. 1691 
hervor. Von diesen Briefen an Breadalbane befinden sich die beiden letzten in Dass 
rymple7s Anhang. Der erste steht im Anhange zum ersten Theile von Bnrton7s 
schätzbarer ,,Geschichte von Schottlandst. ,,Es zeigte siehst, sagt Buknet Ell, 157J 
,,dass ein schändlicher Anschlag gemacht worden war, nicht nur die Leute von Glens 
eoe, sondern noch sehr.viele andere Gans, welche man im Ganzen auf über 6000 
Menschen anschlägt, umzubringen.It 
 aJ Dieser Brief steht im Berichte von 1695. 
VI Lond.Zeit., 14. u. 18. Jan. 169Vz.  
        

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