Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-213856
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-217112
Maria. 
unser Wilhelm wund 
305 
titelt: ,,Schreiben an den Seeretar Trenchard,U wurde gewöhnlich Fergus Eapltei 
son zugeschrieben. Es ist nicht 1niivahrscheinlich, dass Ferguson einige derL 
Materialien geliefert und das Manuscript zur Presse befördert haben mag. Mk 
Aber viele Stellen find mit einer,Kunst und einer Energie geschrieben,,die 
sicherlich nicht die feinen waren. Wer nach inneren Veweisen urtheiit, mag 
vielleicht der Meinung sein, in einigen Theilen dieser merkwürdigen Schrift 
den legten Strahl des boshaften GenieisMontgomery7s erkennen zu konnen.  
Einige Wochen nach dem Erscheinen des ,,Schreibens0 sank er, ungeehrt 
und unbeweint, in7s Grab VI. 
Es gab damals außer der ,,Londoner ZeitungU keine gedruckten Zeig 
tungen. Aber seit der Revolution waren die Neuigkeitsbriefe eine wichtig 
gere politische Maschine geworden, als sie vorher gZwesen waren. Die 
Neuigkeitsbriefe eines Schriftstellers Namens Dher wurden handschristlicb 
weit verbreitet. Er gab sich das Ansehen eines Tory und Hochkirchens  
mannes und galt daher bei den fuchsjagenden Grundherren im ganzen Kö: 
uigreiche als ein Orakel. Er hatte schon zwei Mal im Gefängnisse ges 
fesselt; aber seine Gewinnsie hatten ihn für seine Leiden mehr als entschci: 
digt, und er fuhr immer noeh fort, seine Nachrichten so zu würzen, dass sie  
für den Geschmack der Landgentlemen passten. Er zog jeht das Complott 
von sLancashire in7s Lächerliche, erklärte, die gefundenen Gewehre seien alte 
Vogelflinten, die Sättel hätten nur zur Jagd dienen solicit, und die Des 
gen seien verrosiete Reliquien von Edge Hill und Marston Moor HJ. Der 
Ei11dtUTk, den all diese Schmähungen und Sarcasmen aus die öffentliche 
Stimmung hervorbrachten,  scheint groß gewesen zu sein. Selbst bei der 
holländischer: Gesandtschast, wo sicherlich keine Hinneigung zum Jacobitismus 
herrschte, war man stark der Ansicht, dass es unweife fein würde, den Ges 
fangenen den Process zu machen. Die herrschenden Gefühle in Lancashire 
und Chefhire waren Mitleid mit den Angeklagten und Hasf gegen die An: 
kläger. Die Regierung blieb jedoch standhaft. Jm October begaben sich 
vier Richter nach Manchester. Gegenwärtig besteht die Bevölkerung dieser 
Stadt aus Leuten, die aus allen Theilen der brittischen Jnseln gebürtig 
sind, und hat folglich keine besondere Sympathie für die GutsbesiHser, Mich:  
ter und Landarbeiter der benachbarten Gegenden. Im siebenzehnteu Jahr:  
hundert aber war der Bewohner von Manchester ein Lancashirer. Seine 
Politik war die seiner Grafskhaft. Vor den alten Cavalierfamilien seiner 
Grafschaft hatte er große Hochachtung, und er war wüthend, wenn er dars 
an dachte, dass etwas von dem besten Blute seiner Grafschaft von einer 
Bande rundköpfisther Zungendrescher aus London Vergossen werden sollte. 
Lutkrell7s 
Tagebnchs, 
Ort. 
l694. 
gust 
III Ueber DycrIs Neuigkeitsbriefe 
1693 und September 1694.s 
VI. 
Luttrel17s 
Juni und 
Tageb für 
20 
Aus
        

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