Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-213856
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-216911
Maria. 
unter Wilhelm und 
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Feinde der Nation, welche der Gentry und Yeomanrh mehr geschadet hat: Capitel 
ten, als eine Jnvasionsarmee von Frankreich den Muth gehabt haben  
würde, zu thun VI. ON 
Diese segensreichen Wirkungen sollte die Landbank einfach dadurch 
hervorbringen, dass sie ungeheure Mengen von Noten auf Sicherheit von 
Grundbesitz ausgäbe. Der Grundsatz der Projectenmacher war, dass jeder 
BesiHer liegender Gründe noch außer diesem Eigenthum Papiergeld zum 
vollen Werthe dcHelben haben müsse. Wenn z. B. sein Gut 2000 Pfund 
werth war, so sollte er dies und noch 2000 Pfund inPapiergelde has 
ben VI. Briscoe sowohl wie Cha1nberlayne behandelten die Ansicht, als 
könne eine unverhältniHmäßige Ausgabe von Papier Statt sinden, so lange 
es noch für jede Zehnpsundnote ein Stück Grund und Boden im Lande 
gab, das zehn Pfund werth war, mit der größten Verachtung. Niemand, 
sagten sie, würde einen Goldschmid anklagen, dass er zu viel Noten aus: 
gebe, so lange seine Gewölbe Guineen und Kronen zum vollen Werthe 
aller Roten, welche, seine Unterschrift trügen: enthielten. In der That aber 
habe fein Goldschmid in seinen Gewölben Guineen und Kronen zum vol: 
len Werthe seines ganzen Papiers. Und habe nicht eine Quadratmeile rei: 
then Landes in Taunton Dean mindestens einen eben so guten Anspruch 
auf den Namen Reichthum, wie ein Sack voll Gold oder SilberZ Die 
XI Vorschlag von Dr. Hugh Chamberlaone in Esset Street, zu einer sicheren 
Ereditzettelbani, zu errichten auf den Grundbeßtz, zum allgenteinenBesieu der Grunds 
besitzen zur großen Vermehrung des Bodcnwerthes und zum nicht geringeren Nutzen 
des Handels und der Gewerbe, 1695; Vorschläge, ihren Majesiiiten unter billigen 
Bedingungen Geld zu verschaffen, den Adel, die Gentry u. s. to. von Steuern zu 
befreien, ihre jährlichen Einkünfte zu vermehren und alle Unterthanen des Königs 
reiche; zu bereichern durch eine Zettelbank;.von John Briscoe. ,.0 fokt1matos ais 
mium bona Si sag nori11t A11g1jc:an0s.L TO wie glücklich wären die Et1glät1dek, 
wenn He tvüssten, was ihnen gut wtire.J Z. Ausg. 1696. Briseoe scheint ebenso 
bewandert in der lateinischen Litteratur gewesen zu sein, wie in der politischen 
Oeconomie.  
III Zur Bestätigung des im Terte Gesagten ziehe ichs einen einzigen Paras 
grahhen aus Briscoe7s Vorschliigen aus. ,,GeseSt ein Gentlcman hat nur l00 Lsir. 
jährlicher Einkünfte von seinem Grundstücke, wovon er mit einer Frau und vier Kins 
dem leben soll, so muss der Mann, vorausgesetzt, dass keine Steuern auf seinem 
Grundbesitz haften, ein großer Haushälter sein, um seine Last tragen zu können, er 
kann aber nicht daran denken, irgend etwas zurückzulegen, um seinen Kindern eine 
Stellung in der Welt zu geben; nach unserer vorgeschlagenen Methode jedoch kann 
er jedem seiner Kinder 500 Lstr. geben und noch 90 Lstr. jährlich für Ach und seine 
Frau behalten, dieselben auch nach feinem und seiner Frau Tode nach seinem Bei 
lieben dem einen oder.anderen seiner Kinder hinterlassen. Denn nachdem sein Gut 
zu t00 Lftr. jährlich inach Vorschlag I u. 3J angenommen worden, kann er Cres 
ditnoten für 2000 Lstr. zu seinem eigenen Gebrauche erhalten zu 5 Procent jährlich, 
cnach Vorschlag 22J, was für die 2000 Pfund nur 10 Pfund jährlich macht; und 
diese abgezogen von seinen Einkiinften von 100 Pfund, bleibt 90 Pfund jährlich 
rein für ihn selbst.ss Es verdient, bemerkt zu werden, dass dieser Unßnn eine dritte 
Auflage erlebte.
        

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