Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-213856
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-214237
unter 
Maria. 
und 
Wilhrlm 
17 
..alö irgend Jemand in London, VI Das Unterhaus tadelte in strengen 
iY.lusdrücken diejenigen, welche auf Sankt Helena kriegSrechtlich Todesurs 
theilte hattensvollziehen lassen, und beschloss sogar, dass einige dieser Uebel: 
thäter von der Jndemnitäksacte ausgeschlossen werden sollten. XVI Die 
große Frage, wie der Handel mit: dem Oriente für die Zukunft getrieben 
werden sollte, wurde einem Concite überwiesen. Der Bericht sollte am 
27. Januar 1690 al1gesiattet werden; aber gerade an diesem Tage hörte 
das Parlament auf zu eristiren. 
Dis Allen zwei Seffionen des darauf folgenden Parlaments waren so 
kurz und so reich an Geschäften, dass in keinem von beiden Häusern viel 
über Jndien gesprochen wurde. Außerhalb des Parlaments aber wurden 
Alls Künste der Polemik und der Jntrigue auf beiden Seiten angewandt. 
Es erschienen über den osiindischen Handel fast eben so Viele Flugschriften, 
wie über die Eide. Gegen den Despoten von Leadenhal1 Street wurden 
STkWäbfchriften in Versen und Profa vomStapel gelassen. Elende Worts 
spiele wurden auf seinen Namen gemacht. Er wurde mit Cromwell, mit 
dem Könige von Frankreich, mit Goliath von Gath, mit dem Teufel Vers 
glichen. Es wurde nachdri1cklich für nothwendig erklärt, dass in jeder Acte, 
die sur Regelung unseres Handels mit den orientalischen Meeren erlassen 
werden möchte, Sir Josiah von jedem Antheil an der Verwaltung nas 
tnentlich ausgeschlossen wi1rde.VHJ 
Gleichwohl herrschte unter denjenigen, welche in ihrem sHasse gegen 
Child und die Corporation, an deren Spitze er stand, übereinstimmen, gros 
ßE Meinungsverschiedenheit. Die Mannfactukisien von Spitalfield6, Nors 
with, Yorfshire und den westlichen Grafschaften betrachteten den Handel 
mit den orientalischen Meeren als mehr nachtheilig denn nützlich für das 
.5iönigreich. Man gabOzwar zu, das die Einfnhr indischen: Specereien 
unschädlich. und die Einsuhr indischen Salpeters nothwendig sei. Aber 
die Einfuhr von Seidenwaaren und Vengals, wie man die Sha1vls 
damals nannte, wurde für einen Fluch für das Land erklärt. Die 
Wirkung des zunehmenden Geschmads für solchen Tand sei, dass un: 
M Gold und Silber aus dem Lande gehe, und dass eine Menge vortreffs 
Iicher englischer Stoffe in unsern Magazinen lagerten, bis sie von den 
Cap fiel 
XVIII. 
 169t.. 
VI Man warf Papillon natürlich feine Jneonsequenz vor. Unter den Flugs 
sCWften jener Zeit führt eine den Titel: ,,Abhandlung über den ostindifkhen Hans 
W, geschrieben auf Begehren Thomas Papillon7s Esq. und in seinem Hause, ges 
V7UTkk km Jahre 1690 und ichs wieder abgedruckt zu feiner und Andern besserer 
Rechtfenigung.ss  
VI Tageb. des 11nkerh, 8. Juni 1689. 
 NO Zu den Flugschriften, in welchen Child am heftigsten angegriffen wird, ges 
HERR: EkI1,kge Bemerkungen über den gegenwärtigen Stand der Geschäfte der Ostini 
V1IIhM  169Oz PierceBuklerIs Erzählung, 1691z und W0iteIg Bericht u. 
s. w., 1691. 
Vl. 2 
        

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