Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-213856
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-214216
unter WilheII Und Mutter. 
is 
gab, forderten seine Amtsgenofsen keine Rechenschaft, und wirklich scheint Eapiiel 
er das Vertrauen, welches sie in ihn festen, verdient zu haben. Seine xVms 
mit kluger Freigebigkeit vertheilten Beitechungen trugen bald reichliche OR 
Zinsen. Gerade als der Hof allmäihtig im Staate wurde, wurde Child 
allmächtig am Hofe. Jefsrehs fällte eine Entscheidung zu Gunsten des 
Monopols und der gewaltsamsten Handlungen, die zur Bertheidigung des; 
schen geschehen waren. Jacob ließ sein Siegel unter einen neuen Frei: 
brief setzen, welcher alle von seinen Vorgängern der Compagnie ertheilten 
Vorrechte bestätigte und ausdehnte. Alle Capitaine von Ostindiensahrern 
erhielten Besiallungen von der Krone und die CJrlaubniss, die königliche 
Flagge aufzuhissen. VI  John Child, Sir Josiah7s Bruder nnd Gouvers 
neur von Bombay, wurde unter dem Namen Sirt John Child von Sus 
rat zum Baronet erhoben, zum General aller englischen Truppen im Orts 
ent ernannt und ermächtigt, den Titel ,,Excellenz0 anzunehmen. Die Coms 
pagnie ihrerseits that sich unter vielen servilen Corporationen durch wills 
fährige Unterthänigkeit gegen den Thron hervor, und ging allen Kaufleus 
ten des Königreichs in bereitwilliger, ja eisriger Bezahlung der ZölIe, 
welche Jacob, im Anfange seiner Regierung, ohne Genehmigung des Var; 
lanients auferlegt hatte, mit gutem Beispiele voran. NO 
Es schien, als würde der Privathandel jeHt gänzlich unterdrückt und 
das Monopol unter dein Schutze der ganzen Kraft des königlichen Präros 
gativs einträglicher als je sein. Unglüiklicher Weise aber erhob sich ges 
rade in diesem Augenblicke ein Streit zwischen den Agenten der Compags 
nie in Jndien und der Regierung des Moguls. An wem die Schuld lag, 
iß eine Frage, über welche damals viel gestritten wurde, und welche jeHt 
unmöglich zu entscheiden ist. Die Schleichhändler warfen alle Schuld auf 
die Compagnie. Der Gouoerneur von Bombah, behaupteten sie, sei im: 
mer habsüchtig und gewaltthätig gewesen, aber sein Baronetstitel und 
seine militärische Besta1lung hätten ihm vollständig den Kopf verdreht. 
Selbst die Eingeborenen, welche bei der Factorei angestellt waren, hätten 
die Veränderung bemerkt, und in ihrem gebrochenen Englisch gebrummt, 
es müsse ein seltsame: Fluch auf dem Worte ,,Ercellenz7i ruhen; denn seit; 
dem das Oberhaupt der Fremdlinge Ercellenz heiße, gerathe Alles in Vers 
sall. Gleichwohl, sagte man, habe der Bruder in England alle ungerech: 
ten und unpolitiskhen Handlungen des Bruders in Indien gutgeheißen, 
bis endlich der Ueberuncths und die Raubsukht, welche der englischen 
Nation und der christlichen Religion zur Unehre gereichten, den gerechten 
Zorn der eingebornen Behörden erregt hätten. Die Compagnie brachte 
I Whikkss Bericht, 1691; Hamicwnsg Neues Vkkia;t von Oskindikuz 
Sohn Wvbome an Pepys, aus Bombap, 7. Jan. 1687Jz 
so Loupe. Zeit, H Im. 168s,,.
        

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