Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-209976
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-210544
Maria. 
und 
unter Wilhelm 
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begleitet. Unterdessen hatte Schomberg Dundalk erreicht. Die Entfernung Gefiel 
zwischen beiden Armeen betrug nicht mehr als einen langen Tagest1U1tfehi.IHL 
Man erwartete daher allgemein, dass das Schicksal der Jt1seI seht bald DURCH Wo. 
eine regelmäßige Schlacht entschieden werden würde. 
Ja beiden Lagern waren alle diejenigen, welche vom Krieg nichts ver: 
Fanden. begierig nach einem Kampfe; aber die wenigen, welche einen hohen 
Ruf UIUUäeTfcher Kenntnisse besaßen, waren gegen einen Kampf. Weder 
Rosen now Schomberg wollten Alles auf einen Wurf sehen. Jeder VIII 
ihnen kannte genau die Gebrechen seiner eigenen Armee, aber keiner von 
ihnen war genau von den Gebrechen der anderen unterrichtet. Rosen war 
überzeugt, dass die irische Jnfanterie schlechter gerüstet, schlechter befehligt 
und schlechter geübt sei, als irgend eine, die er jemals vom Bothnischen 
Meerbusen an bis zum Atlantischen Ocean gesehen hatte, und er glaubte, 
dass die englischen Truppen gut geschult und, wie sie auch ohne Zweifel 
hätten sein müssen, mit allem zu ihrer Wirksamkeit Nothigen reichlich 
versehen wären. Ueberlegenheit an Zahl, urtheilte er richtig, würde gegen 
eine große Ueberlegeuheit in den Waffen und in der Disciplin wenig 
nühen. Er rieth daher Jaeob, sich zurückzuziehen und lieber selbst Dublin 
dem Feinde zu überlassen, als es auf eine Schlacht ankommen zu lassen, 
mit deren Verlust Alles verloren sein würde. Athlone sei der beste May 
im Königreiche, wo eine entsehiedene Stellung eingenommen werden konnte. 
Der l1ebergang über den Shannon könne Vertheidigt werden,Hdks die Hülfe, 
welche Melfort erbitten sollte, aus Frankreich ankäme, und dieser Zuzug 
würde dem Kriege einen ganz anderen Charakter geben. Aber die Jrlän: 
der, Tyrconnel an der SpiHe, waren einstimmig gegen einen Rückzug. 
Das Blut der ganzen Nation war in Wallung. Jaeob freute sich über 
die Begeisterung seiner Unterthanen und erklärte bestimmt, dass er sich nicht 
entehren wolle, indem er den Feinden seine Hauptstadt ohne Schwertstreich 
Preis gebe. VI  
In wenigen Tagen wurde klar, daHScho:nberg entschlossen war, keine Is7uZJ;Z:jI 
SThlacht zu liefern. Seine Gründe waren gewichtig. Er hatte einige gute gI3fW,. 
h0Uäudische nnd französische Truppen. Die Enniskillener, welche zu ihm 
SelIVßeU Waren, hatten schon eine militärische Lehrzeit, Wenn Auch Ukehk M 
ganz regelmäßiger Weise, durchgemacht. Aber das Gros seiner Armee be: 
stand aus englischen Bauern, welche eben ihre Hütten verlassen hatten. 
Seine Musketiere hatten noch zu lernen, wie sie ihre Gewehre laden, seine 
Dragoner, wie sie ihre Pferde behandeln mufTten, und diese Unetf0heeUeIt 
Recruten wurden großentheils von Ofsicieren befehligt, die eben so Unsre uM, 
fahren waren, wie sie selbst. Seine TruppeU fkAUVEU daher im AUSCMeiNeU 
in der Discip1in nicht aber den irischm und an Zahl weit Unter  
ji 
I 
377, 378. 
Orig. Denk; 
ZU
        

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