Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-206826
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-209820
Maria. 
unter Wilhelm und 
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von iHafermehl wurden herausgebracht, Kühe wurden geschlachtet, und eine Capitel 
einfache und eiligeMahlzeit wurde den zahlreichen Geißen vorgeseHt. So er: ZEIT  
frischt machten sicsich wieder auf den Weg und marschirten den ganz W39s 
zen Tag über Sumpf, Moor und Berg. So dünn bevölkert die Gegend 
auch war, so konnten sie doch deutlich bemerken, dass das Gerücht von  
ihrer Niederlage sich bereits weit verbreitet hatte, und dass die Bevölkerung  
überall in einem Zustande großer Aufregung war. Spät in der Nacht 
erreichten sie Casile Drummond, welches eine kleine Garnison für König 
Wilhelm beseht hielt, und am folgenden Tage zogen sie mit weniger 
Schwierigkeit nach Stirling.4J 
Die Nachricht von ihrer Niederlage war ihnen zuvorgekommen. Ganz ZFJg1;;;Zz, 
Schottland war in Gährung. Das Unglück war allerdings groß gewesen, 
aber es wurde übertrieben durch die auss6hweifenden Hoffnungen einer Var: 
teiund durch die aussthweisende Furchtder andern. Anfangs glaubte man, die 
ganze Armee König Wilhelmls sei umgekommen, Mackah selbst sei gefallen, 
Dundee an der Steige einer großen Schaar siegestrunkener und beutegieris 
get Barbaren sei schon aus den Bergen herabgestiegen und Herr der gan: 
zen Gegend jenseit des Forth, Fise habe sich für ihn erhoben, in drei 
Tagen werde er in Stirling und in acht Tagen in Holyrood sein. Es 
wurden Boten ausgesandt, um ein Regiment, welches in Northumberland  
lag, eiligst über die Gränze zu holen. Andere brachten nach London drin: 
gende Bitten, dass seine Majestät doch unverzüglich alle irgend entbehrli: 
chen Soldaten schicken, ja, dass er selbst kommen möge, um sein nördliches 
Königreich zu retten. Die Parteiungen im Parlamente, erschreckt durch ZF;elOz;;sr, 
die gemeinsame Gefahr, vergaßen ihre Zänkereien. Anhänger des Hofes k;;t;s11tvers 
und Missoergnügte baten den Lord Obercommissär einstimmig, die SiHung  
zu säsließen und sie aus einem Orte zu entlassen, wo ihre Berathungen 
bald von den Vergbewohnern unterbrochen werden könnten. Es wurde 
ernstlich erwogen, ob es nicht gerathen sein möchte, Edinburg zu verlassen, 
die zahlreichen Staatsgefangenen, die sich im SchloFe und im Tolbooth 
befanden, an Bord eines aus der Höhe von Leith liegenden Kriegsschisses 
zu bringen und den SiH der Regierung nach Glasgow zu verlegen. 
Der Nachricht von Dundee1s Siege folgte überall die von seinem 
Tqde auf dem Fuße, und es ist ein starker Beweis von dem Umfange und 
der Stärke seiner Geistesgaben, dass sein Tod überall als seinen Sieg voll: 
ständig aufwiegend angesehen wurde. Bevor Hamiltou die Stände vers. 
tagte, theilte er ihnen mit, dass er gute Nachrichten für sie habe; Dundee7s 
Tod sei gewiss, und die Rebellen hätten daher imcGanzen eine Niederlage 
erlitten. In mehreren um diese Zeit geschriebenen Briefen Von talentvols 
L6ben des 
Denkw. ; 
VVU 
Mackay von J. Mackay 
Hugh 
GeneralH
        

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