Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-202592
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-203460
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Geschichte von 
England, 
Capitel Creditiven der Generalstaaten nach England zu senden. kJn der That aber 
vHs galt seine Sendung nicht der Regierung, sondern der Opposition, nnd er 
ON. wurde in seinem Verhalten durch geheime Weisungen geleitet, welche Burg 
net entworfen und Wilhelm genehmigt hatte VI. 
ZsJF;Is;I Dykvelt beriehtete, dass Jacob durch die Handlungsweise des Prinzen 
 der Prinzessin bitter gekränkt sei.  ist die Pflicht meines Nefsei1,H 
JY;1c;1tF;n. sagte der König, ,,meine Hand zu stärken; aber er hat sich immer ein Ver: 
gnügen daraus gemacht, mir entgegen zu handeln.H Dhkvelt antwortete, 
dass seine Hoheit in Privatangelegenheiten die größte Nachgiebigkeit gegen 
die Wünsche des Königs gezeigt habe und zu zeigen bereit sei, dass man 
aber den Beistand eines protestantischen Fürsten gegen den protestantischen 
Glauben vernünftiger Weise kaum erwarten könneHJ. Der König mußte 
schweigen, war aber nicht besänftigt. Er sah mit nicht zu verbergenden 
Unmuth, dass Dhkvelt alle die verschiedenen Abtheilungen der Opposition 
mit einer Geschicklirhkeit ;,usammenbrachte und eine.rercirte, die dem talent: 
vollsten englischen Staatsmann Ehre gemacht haben würde.und von einem 
Ausläuder unglaublich war. Der Geiftlichkeit wurde gesagt, dass sie in 
dem Priuzen einen Freund des EpisJkopats und der anglicanischenLiturgie 
fmden würde. Die NonconforInisten wurden ermuthigt, von ihm nicht 
nur Duldnng, sondern auch Gleichftellung zu erwarten. Selbst die Kathos 
liken wurden gewonnen, und einige der achtbarsten unter ihnen erklärten 
dem Könige ins Gesicht, daß. sie mit Dykveltls Vorschlägen zufrieden seien 
und lieber eine durch das Gesetz gesicherte Duldnng als ein ungeseHliches 
und ungewisses Uebergewicht haben wollten. Die Häupter aller bedeuten: 
den Parteikreise der Nation hatten häufige Besprechungen in Gegenwart 
 des gewandten Botschafters. Bei diesen Zusaminenkünften wurde die An: 
 ficht der Torhparteii hauptsächlich von den Grafen von Danbh und Noti 
DaW. tingham ausgesprochen. Obgleich mehr als acht Jahre seit Danbyis Sturz 
verflossen waren, so hatte er doch unter den alten Cavalieren von England 
noch immer einen bedeutenden Namen; und selbst Von denjenigen Whigs, 
die ihn früher verfolgt hatten, waren viele jetzt bereit zuzugeben, dass er 
für Fehler habe büßen müssen, die er nicht selbst begangen, und dass sein 
Eifer für die Prärogative ihn zwar oft irre geleitet, aber doch durch zwei 
Gefühle, die ihm zur Ehre gereichten, gemäßigt gewesen sei, dur6h Eifer 
für die Staatsreligion und Eifer für die Würde und Unabhängigkeit seines 
Vaterlandes. Auch im Haag war er hoch geachtet, wo man es nie vers 
Capiik1 
vtt. 
1687. 
sX1 S 
XI Bumet, t. 708; Avaux Neg., 3A3 Jan:, 
lcmsaktekkunäe der Vat1erlandsche GeschiedenisS. 
Febr. 
Bau Kampen, 
1687; 
 NO Bumet, I. 711. Dykvelt9s Depeschen an die Generalstaaten enthalten, so 
weit ich sehen oder erfahren kann, nicht ein Wprt von dem eigentlichen Gegenstande 
der S;;1dung. Sein Briefwechsel mit dem Protzen von Oranien war streng priss 
vater atur.
        

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