Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-202592
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-204944
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England; 
Geschichte von 
Eapitel gehoben. Sie konnten zwar ohne Einwilligung des Bandes nicht förmlich 
1x..s angeworben werden; aber sie wurden gut einerercirt und in solchem Zu, 
MS. stände der Disciplin gehalten, dass sie ohne Mühe innerhalb vierundzwanzig 
Stunden, nachdem diese Einwil1igung erlangt sein würde, in Negimenter 
vertheilt werden konnten. Zu diesen sRüsiungen war baares.Geld erfor.s 
derlich; aber Wilhelm hatte durch strenge Sparsamkeit für irgend einen 
bedeutenden Nothfall einen Schatz zurückgelegt, der sich auf ungefähr 250,000 
Pfund Sterling belief. Für das noch Fehlende sorgte der Eifer seiner Aus 
hänger. Große Massen von Gold, wie man sagte, nicht weniger als hun: 
dert tausend Guineen, kamen ihm von England zu. Die Hugenotten, welche 
große Mengen des kostbaren Metalls mit sich in die Verbannung genoms 
men hatten, beeiferten sich, ihm Alles zu leihen, was sie besaßen; denn sie 
schmeichelten sich mit der Hoffnung, wenn sein Unternehmen gelänge, ihrem 
Geburtslande zurückgegeben zu werden, und sie fürchteten, wenn es fehl: 
schlüge, selbst in ihrem Adoptivlande kaum sicher zu sein VI. 
Ea7h;IJZsJZ Den legten Theil des Juli und den ganzen August hindurch gingen die 
 Rüsiungen reißend vorwärts. und doth noch zu langsam für Wilhelm7s 
tenKYuug feurigen Muth. Jnzwischen fand ein lebhaster Verkehr zwischen England 
Mr. W und Holland Statt. Die gewöhnlichen Arten der Beförderung von Nachs 
richten und Neisenden wurden nicht mehr für sicher gehalten. Eine leichte, 
ausnehmend schnell segelnde Barke ging fortwährend zwischen Stheveningen 
und der Ostküste unserer Insel hin und hertHJ. Mit diesem Schiffe erhielt 
Wilhelm eine Reihe Briefe von Leuten von hoher Bedeutung in der Kirche, 
im Staate und in der Armee. Zwei von den sieben Prälaten, welche die 
deukwürdige Petition unterschrieben hatten, Lloyd, Bischof von St. Asaph, 
und Trelawney, Bischof von Bristol, hatten, während sie im Tower saßen, 
die Lehre vom passiven Gehorsam nochmals durchdacht und waren bereit, 
einen bewafsneten Befreier willkonnnen zu heißen. Ein Bruder des Bischofs 
von Bristol, der Obrist Charles Trelawneh, der eins der TangerischenRe: 
gimenter, jetzt unter dem Namen des vierten Linienregiments bekannt, com: 
mandirte,.fprach seine Bereitwilligkeit aus, für die protestantifche Religion 
das Schwert zu ziehen. Aehnliche Zusicherungen kamen von dem wilden 
Kirke. Churchill erklärte in einem mit einein gewissen Schwunge geschries 
betten Briefe, dem sicheren Zeichen, dass er im Begriff war, eine Moder: 
trächtigkeit zu begehen, er sei entschlossen, seine Pflicht gegen den Hims 
 mel und sein Vaterland zu erfüllen, und lege seine Ehre ganz in die 
Hände des Prinzen von. Oranien. Wilhelm las diese Worte ohne 
Zweifel mit jenem bitteren und chnischeu Lächeln, welches seinem Gesithte 
den am wenigsien angenehmen Ausdruck gab. Es war nicht seine Sache, 
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Sept. 
II Avaux NO, Jus, 
III Adam: Neg., M; 
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1688.
        

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