Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Thomas Babington Macaulay's Geschichte von England seit dem Regierungsantritte Jacob des Zweiten
Person:
Macaulay, Thomas Babington Lemcke, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-195542
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-198072
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England, 
GIfOhichte von 
Eapitcl von Albemarle, der zur. Belohnung für feine außerordentlichen Dienste 
.IJ,L,unermessliche Geschenke an Kronländereien erhalten hatte und seiner sHabs 
sucht und seines Geizes wegen allgemein bekannt gewesen war, hinterließ 
einen Grundbesitz von funfzehntausend Pfund jährlichen Ertrages und sechss 
zigtausend Pfund an Geld, welches wahrscheinlich sieben Procent eintrugID. 
Diese drei iHerzöge galten für drei der allerreichsien englischen Unterthanen. 
Der Erzbisdhof von Canterburg kann kaum fünftausend Pfund jährlicher 
Einkünfte gehabt haben NO. Das durchschnittliche Einkommen eines welts 
lichen Peers wurde von den beftunterrichteten Personen auf ungefähr dreis 
tausend Pfund jährlich gefchäHt, das durchschnittliche Einkommen eines Bas 
ronets auf neunhundert Pfund und das eines Unterhausmitgliedes auf 
weniger als achthundert Pfund jährlich END. Tausend Pfund jährlich galt 
für ein bedeutendes Einkommen für einen Anwalt. Zweitausend Pfund 
jährlich wurden kaum beim Gerichte der Kings Bench verdient, ausgenom: 
men von den Kronadvocaten MAY. Es ist also augenscheinlich dass es ein 
guter Gehalt für einen Beamten gewesen wäre, wenn er den vierten oder 
fünften Theil dessen erhalten hätte, was jeHt für eine angemessene Besoldung 
gilt. In der That aber waren die Besoldungen der höheren Beamten eben 
so groß wie jetzt und nicht selten größer. Der Lord:SchaHmeifter z; B. 
hatte achttausend Pfund jährlich, und wenn das SchaYamt imAuftrage vers 
waltet wurde, hatten die jüngeren Lords der Commission jeder sechszehnhuns 
 dert Pfund jährlich. Der Kriegszahlmeister bekam von allem Gelde, welches 
durch feine Hände ging, eine Provislon, die sich ungefähr auf fünftausend 
Pfund jährlich belief. Der Oberkanunerherr hatte fünftausend, die Zoll: 
eommissaire jeder zwölfhundert, die Kammerherren jeder tausend Pfund 
jährlich.sfJ Der regelmäßige Gehalt war indessen in damaliger Zeit der 
geringste Theil von den Einnahmen eines Beamten. Von den EdelJeuten 
an, die den weißen Stab und das große Siegel führten, bis auf den ges 
ringften ZolIbeamten und Aidhmeister herunter wurde unverholen und un: 
gestraft geübt, was man jeHt grobe Besteehung nennen würde. Titel, 
Stellen, Begnadigungen wurden von den großen Würdenträgern des Kös 
XI S. den Bericht über den RechtsfalI BathsMontague, der vom LordiSiegeti 
betvahrer Somers im December 1693 entschieden wurde. 
VII Drei Vierte1iahre lang, von Weihnachten 1689 an, wurden die Einkünfte 
des Erzbisthums Canterbury durch einen Von der Krone angestellten Beamten ers 
hoben. Die Rechnungen dieses Beamten beßnden sich jetzt im brittischen Museum 
cLandsdowne Manusc. 885.J Das Bruttoeinkommen für die drei Vierteljahre bei 
trug nicht ganz viertausend Pfund, und die Differenz zwischen dem Brutto: und 
dem Nettoeinkommen war augenscheinlich nicht ganz unbedeutend. 
AND King7s Folgerungen aus d. Geb. der Natur und Politik. DaVenant, 
über die Handelsbilanz. Sie W. Temple sagt: Die Einkünfte eines Hauses der 
GenXEnen haben selten vier1nalhunderttausend Pfund überschritten. Denkwiirdigkeiten, 
B. eil.  
AND Langton7s Unterhaltungen mit dem Oberrichter Habe, 1672. 
H Tagebücher d. Unterh. V. 27. April 1689. Chamberlat;ne a. a. O. 1684.
        

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