Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-186011
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-187971
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in der reinsten Sprathesihr Melanchthon dem Widersacher he; 
gegnet sei: er verhalte sich zu demselben wie eine Nachtigall zu 
einem Raben. Ich weiß nicht hob vielleicht auch der andere 
Theil seineiUeberlegenheit fühlte; wahrscheinlicher aber ist daß 
GranvelIa noch vor dem. Anfang den Kaiser um unverweilte 
Auflösung. gebetenshatte. Noch ehe man,mit dem ersten Artikel 
izu, Stande gekommen, lief ein Schreiben ein, worin Granoel1a 
beauftragt. wurde, Angesichts dieses. Abschied zunehmen, und 
die Parteien auf den in Negensburg bevorstehenden: Reichstag 
Zu laden..   Es     
Und so, gelang es dem römischen Stuhl doch wirklich, den 
Versuch der Deutschen, in sich selbst eine Vereinbarung zu treffen, 
auch dießmali zu.vereitelni wenigstens tin der gefährlichen Coms 
,bination, in welchersderselbe in Worms auftrat,: der Runiius 
nahm nur darum an der Versammlung Theil um die Erreichung 
ihres Zweckes zu verhindern.  Ä  J 
Noch war die Sache jedoch nicht zu Ende. Im Character 
des Kaisers lag es überhaupt nicht, was ereinmal unternommen 
sobald wieder aufzugeben.ss Es war sehr sein Ernst, daß die 
Verhandlungen in ARegensburg wieder erneuert werden sollten. 
 Schon genug aber, daß sich. die Curie einer Zusammens 
sehung von Abgeordneten entledigt, hatte, durch welche sie in 
Gefahr gerathen wäre, in. der Minorität zu bleiben.  
 Es. mußte sich nun zeigen wie weit, es der Kaiser bringen 
würde;     
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Am.23fken Februar 1541 langte der Kaiser in Regenzburg 
im: pnmklos wie er es liebte, und mit geringem Gefolge1J: 
eti1 am isten April waren Fürsten und Botschafter genug beis 
sfaxnmen,. .um den Reichstag eröffnen zu können.   
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Stanke D. Mich. lV.  
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