Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-177150
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-178162
Beginnend: 
Opposition. 
Das ersIe Moment lag darin, daß das Papstthu1n, seiner 
hohen Bestimmung fast vergessend, in den Genüssen von Avignon, 
alle Eigenschaften eines verschwenderischen und geldgierigen, die 
Gewalt um des Vortheils willen ceniralisirenden Hofes entss 
wickelte.  
Papst Johann XXll machte seine lucrativen Rechte auf 
das gröbste geltend, erlaubte sich unerhörte Eingrisse in die 
Beseizung deutscher Pfründen, über die Rechte der Chursürsten 
drückte er sich sehr zweifelhaft aus: er dagegen nahm die Bes 
fugniß, den gewählten Kaiser zu prüfen und nach Besinden zus 
rückzuweifen, ja in dem Falle einer sireitigen Wahl, wie sie 
damals vorlag, selbst als Reichsverweser zu fungiren, sehr emsig 
lich in Anspruch II; endlich leitete er gradezu Unterhandlungen 
ein, um einen französischen Prinzen auf den kaiserlichen Thron 
zu befördern. 
Da sahen doch endlich auch die deutschen Fürsten, was sie 
von einem solchen Verfahren zu erwarten hatten. Dießmal 
kamen sie ihrem Kaiser ernstlich zu Hülfe. Im Jahre 1338 vers 
einigten sie sich zu der berühmten Satzung, daß Der, welchen die 
Mehrheit der Churfürsten dazu wähle, auch wirklich als Kaiser 
betrachtet werden müsse. Als Ludwig der Vater, n3üde.von dem 
langen stumpfe, einen Augenblick schwankte, hielten sie ihn fest; 
auf dem Reichstag des Jahres 1344 machten sie ihm einen Vor; 
warf daraus, daß er sich zu erniedrigenden Bedingungen habe 
U Atteadeates quoe1 impekii Isomavi tegimesn, can et ad. 
ministkatio Lein ander Mal sagt er impekii komavi jukise1ictio, te. 
gimeu et sdmiaistmtjoJ tempoke quo illue1 secure contivgit, sei 
neu pekti11eat, sicut dignoscituk ksektineke. Litekne .1oanaii bei 
Rainaldus 13l9 und Olensehlager Geschichte des tönt. .Kaiserthums it. 
in der ersten Hälfte des 14ten Jahrhunderts . 102. Im J. 1323 et: 
klärt er, et habe Ludwig dem Baikrn den Qktoeeß gemacht, takes ed 
        
hnjusmoe1j haben: dicuatur, per see1em apostolicam, ad 
qusm electionis hujusmoe1i et peksoaae eleet.ae examiaatio appkos 
batio ak1missio ne etiam ssepmbatio et repulsio noscitur pcktmere, 
non ae1missa etc. Bei Olcnsehlager Urks. ins. 36.
        

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