Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die römischen Päpste, ihre Kirche und ihr Staat im sechszehnten und siebzehnten Jahrhundert
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-170702
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-171909
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B U eh VIII. 
DicPäpfteum d.Mitted. 17. Jahrh. 
wurden niedergerissen, uin dem Platz eine neue Gestalt zu 
geben: S. Agnete von Grund aus erneut: unsern erhob 
sich dann, mit Bildsäulen, .Gen1älden und kostbarer innerer 
Einrichtung reich ausgestattet, der Palast Pamsjli. Die Vigna, 
die seine Familie jenfeit des Vcktican besaß, schuf er zu einer 
der schönsten Villen um, welche alles in sich schließt was 
dass Landlebeu angenehm machen kann. 
Jn Alexander VII bemerken wir schon den.modernen 
Sinn für das Regelmäszige. Wie viel Häuser hat er um: 
reiszen lc1ffFn, um gerade Straßen zu gewinnen: der Palast 
Salviati mußte fallen, um den PlaH des Collegio Romano 
zu bilden: auch der Platz Colonna, an dem sich sein Fa: 
milienpalast erhob, ward von ihm umgeschaffen. Er hat 
die Sapienza und die Propaganda erneuert. Sein vor: 
nehmstes Denkmal sind aber ohne Zweifel die Colonnaden, 
mit denen er den oberen Theil des Petersplak3es Umfaßte, 
ein eolossales Werk von 284 Säulen und 88 Pfeilern. 
Was man auch gleich von Anfang und später dagegen ge: 
sagt haben mag,I so ist doch nicht zu läugnen, dass sie in 
der Idee des Ganzen gedacht sind, und zu dem Eindruck 
des zugleich Unermesz1ichen und Heiter:Behaglichen, den der 
Platz hervorbringt, das Ihre beitragen. 
So bildete sich allmählich die Stadt, nach der seitdem 
1. Sagredo: l c:olonnati ehe Si va1mo int0m0 alles piazza 
eriges11c10, di qustro 0rdinj di questi restar cinta d0vcmdo, t11tti 
in fokma. ovata, i qua1i forme19anno Use portici coperti can t1se 
magoiüci ivgkessi, e sopra da. un corric1ore ehe send d7a1tro ors 
dini di picciole eol01mo e di status adornato, il papa preis 
stende ehe setvir c1ehbano per ricevere della pioggis e del so1e 
alle carr022e. Damals beliefen fah die Kosten bereits auf900000 Sc., 
die aus der Casse della fabrjea di S. Pietro genommen wurden.
        

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