Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die römischen Päpste, ihre Kirche und ihr Staat im sechszehnten und siebzehnten Jahrhundert
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-170702
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-175031
1589. 
Bmloe7s IZeZatio22c: 
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Man hatte Von der Aufnahme des Handels von Aneona geredet, 
doch fürchtete der Gesandte nicht, daß er den Venezianern Eintrag 
thun werde. 
Essenclo state jmposte allow. Cbei seiner HinreiseJ da Sjsto V 
k1oj per cento sopra tutte le mereantie, le quali a quere1Ie 
d7Änc0nitani fur0no poi 1evate, non ern gi0nta in 14 1nesi 
alouna nasse in que1 port0.  
Wir sehen, daß die beiden AnflageIc Gregors nnd Sixtus V, 
obwohl sie wieder abgeschafft wurden, doch durch die Unsicherheit des 
Gewinnes, in die sich die Kaufleute plötzlich versetzt sahen, zur Ab: 
nahme des ancouitauischen Handels gewaltig beitragen. Damals machte 
man die meisten Geschäfte in Kamelot und Pelzwerk., doch fanden die 
Juden keine rechte Gelegenheit zu einem Tausch in Tuch oder anderen 
Waaren. Die Zölle waren nur zu 14000 Scndi verpachtet, und auch 
diese kamen niemals, ein.  
Badoer wünscht übrigens, daß man das Beispiel von Spanien 
nachah1ne und die Freunde die man in der Mark etwa habe, befolde. 
Er bricht ab, indem er sich anschickt diese Freunde Zu nennen.  
Dispacci Veneti 
1573s 
s1590. 
Niemand sollte glauben, daß man bei einem so großen Reichthnm 
an Monumentcn dennoch Mangel empfinden könnte. Demohnerachtet 
wäre dies; hier beinahe der Fall gewesen. Wir sehen, welch ein Un: 
stern über den vcnezianischen Relationen waltete: die römischen Denk 
schriften erläutern nur die ersten Zeiten dieses Pontißeates mit einiger 
Anssiihrlichkcit: ich würde mich für dessen letzte Jahre  eine der 
wichtigsten Epochen  doch am Ende auf Tentpesti reducirt gesehen 
haben, wären mir nicht die Depeschen der vene3ianischen Gesandten zu 
Hülfe gekommen.  
Schon in Wien cxcerpirte ich die ganze Reihe der venezianischen 
Di8pacci von 1573 bis 1590, die in dem dortigen Archiv zum Theil 
in authentischen Eopien, zum Theil in Nubrica1ien, zum Behnf des 
Staates gemacht, aufbewahrt werden. 
Die ersten zu übercncistern hat in der That eine gewisse Schwierig: 
keit: zuweilen faßt ein Monatshest 100 Blätter: sie sind beim Tran8: 
port vom Meerwasser angegriffen worden: sie brechen, so wie man sie 
öffnet, und der Athem fühlt fiel; von einem widerlichen Staube berührt. 
seichter sind die Rubricarien zu handhaben: sie sind durch Einbäude 
geschützt; nnd die Abkürzung erleichtert die Aussonderung des Wefents 
1ichen von den tausend unbedeutenden Geschäften die zwei italienische 
sit
        

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