Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die römischen Päpste, ihre Kirche und ihr Staat im sechszehnten und siebzehnten Jahrhundert
Person:
Ranke, Leopold von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-170702
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-174197
Su75ano 
Jus. 
Eies. 
1533. 
3l 
Vortheil etwas zu sehr im Auge hatte: er beklagte steh selbst schon in 
Bologna darüber; aber er ließ ihn in den Geschäften. 
Eben deshalb aber war Salviati den übrigen Verwandten des 
Papstes verhaßt. Sie glaubten, er stehe ihnen im Wege: sie schrieben 
es ihm zu, wenn sich Clemens weniger freigebig gegen sie zeigte:  
part: ehe suiicii al paper Er teuer strette le mani ne 1i subi:1ii 
nistri cIanari seeunc10 L: la nppetito 10r0, ehe Z: granste di 
spendet e spendet. 
Aber auch die übrigen waren unter einander nur allzu uneinig. 
Cardinal Hippolyt Medici wäre lieber weltlich gewesen. Der Papst 
sagte einmal dem Gesandten: ,,er ist ein närrischer Teufel, er will 
uieht Priester sein:tI Ue matto diav01a, el matto non vo1e esser 
prete; aber es war ihm doch höchst Verdrießlich, als Hippolyt wirklich 
VersuH;e machte, den Herzog Alexander von Florenz zu Verdrängen.s 
Cardinal Hippolyt lebte in enger Freundschaft mit der jungen 
Eatharina Medici, die hier als die dnchessina vorkommt. Sie ist 
seine cusina in terz0 grade, co11 la quale vive in a1n0r grancie, 
Casentin aneo recipr0eamente de 1ei o.1nato, ne Pia in a1tri1ei 
Si eon1ic1a ne ad a1tri 1sicorre in 1i sui bis0gni e ciesiderj sa1v0 
   
Suriano beschreibt das Kind, das zu einer so bedeutenden Welt: 
stellung bestimmt war, folgcndergeftalt: Di natura sssni vivacc, 
mo11st.ra genti1 spirit0, ben aceoStumz3.ta: e state. eciueata e 
guber11et;n. cum le rn0n9.el1e nel monastekio del1e mutato in 
Piorenza, cion11e di m01t0 bot: nenne e sancta vita: Z: pieeola 
de persona, sear11a, non de viso c1elieat0, he 1i oeehi grossi 
pkoprj alles. de case. de, Mec1iei. 
Von allen Seiten bewarb man sich um sie. Der Herzog von 
Mailand, der Herzog von Mantua, der König von Schottland wünsch: 
ten sie zur Gemahlin: bei Einem stand das eine, bei einem Andern 
das andere entgegen: die französ1sche Vermähl1n1g war damals noch 
nicht entschieden: ,,nach seiner irrefoluten NaturU, sagt Suriano, ,,sprcuh 
der Papst bald mit größerem, bald mit geringerem Eifer von derfelben.H 
Er findet, daß der Papst wohl auch darum auf die Verbindung 
mit Frankreich eingehe, um die. französische Partei in Florenz für sich 
zu gewinnen. Uebrigens behandelt er die auswärtigen Verhältnisse 
nur kurz und zurüclhaltend.   
21 a.  
1ie1nti0ne di Roma c17Antonio su1si8n0 1536. MS. Posear. 
zu Wien. St. Marc. Bibl. zu Venedig. 
Die Absehriften dieser Relation schwanken zwischen den Jahrzahlen 
1535 und 1539. Jst; halte 1536 für richtig. Einmal weil darin die
        

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